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ausgedèhnt, dass sie auch zu chthonischen Gottheiten in Beziehung getreten ist und dadurch in manchen Localculten nach einer gewissen Seite hin selbst chthonischie Natur angenommen hat. So stand die itonische Athene mit Hades in Verbindung, anderswo sehen wir Athene
zusammen mit Gaia, mit den Kekropiden, einer Art agrarischer Nymphen, und dem Erich- thonios oder Erechtheus, dem Kinde der nährenden Erde, ³⁶) mit den erachtheischen
Jungfragen Protogeneia und Pandora, welche nur besondere Seitén der Gaià als der ur-
alten„allnührenden Mutter darstellen, mit Demeter und Kora u. s. f. 57) Namentlich tritt auch gin chthonisches Element der Athene in ihrem Verhältnisse zu Poseidon hervor, der selhst sich als chthonisch erweist, insofern er die Quellen aus der Tiefe springen lässt und dem Schoose der Erde den Segen der Vegetation entlockt. ³³) Vorzugsweise hat die Göttin in der Verbindung mit Poseidon die Beinamen Toturolo, Turwola und' Iunta, wie jener in Verbindung mit ihr den Namen Iaιοε—⁵ς sie heisst alse solche theils seine Tophter, theils,mit ihm Schöpferin und Erzeugerin des Rosses. Auf letzteres geht, nämlich
ursprünglich ihr Beiname Inala, wenn auch die spätere Zeit den Namen auf die nütz-
liche Erfindung der Zühmung und Anschirrung des Rosses bezogen hat. 5⁹) Mit Gorgo
Medusa, was nur eine alte Form der Athene Togycdnig selbst ist, erzeugte Poseidon Kuayoxairne das Ross Pegasos und Chrysaor; als Perseus ihr das Haupt abschlug, sprangen hervor das Quellross ILyοο und Xougdοο, das Goldschwert, der leuchtende Blitz des aus der Tiefe aufdampfenden, Gewölkes.*°) Diese Gorgo ist eine furchtbar zürnende Athene, ähnlich der furchtbaren Demeter Erinys, und ihre Erzeugung des Pegasos mit
Poseidon ist cine Parallele zu der Erzeugung des Areion durch Poseidon und Demeter
Erinys. 8 II b z„ dal nn nel 1
Nrhren wir zu Athene Tritaia znrück und nehmen wir vor der Hand einmal bei dieser Göttin eine chthonische Natur an, wolche wir in dem folgenden Paragraphen noch näher zu erweisen suchen werden, so haben wir Ares in Verbindung mit einem chthoni- schen Wesen. Die Prucht dieser Verbindung ist Melanippos(Schwarzross), ein Name, der uns sogleich an das Ross Areion xuαerοxxleus erinnert; denn diess ist eine characteri-
stische Eigenschaft. des Areion. Man sehe Paus. 8, 25, 5., wo der Vers der kyklischen
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T hebais angeführt wird von dem von Theben flichenden Adrastos:. Euara Auyod gioœn dd Aosigt uοναεm
und Hes. Seut, 120. Auch Poseidon, der nach der gewöhnlichen Sage für den NYater des Areion angesehen wird, heisst vorzugsweise uναυeκοναμνςα—ε⁷)e, Kyunippos ward ein
Sohn des Adrastos genannt,*²) weil dieser der Besitzer des Areion uœαiνοανπνς war.
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Xreion selbst ist ein Kudvtnros oder ein Meadνενmοs.
³6) Hom. II. 2, 547.—
*) S. Müller Pallas Ath.§. 5. 6. 7. 14. 42. 64. 67. feb DE n 4 a A 141
m) Ueher die chthonische Natur des Poseidon s. Hermann de sucris Col. p. 17— 22. Völeker Jape- tiden p. 164 fl. r 846-peet e K6498
³⁵) Mäller Pallas Ath.§. 34. 66..
¹⁰) Hesiod. Theog. 278 f.. A 291
2u¹) Paus. I. I. cf. Hes. Theog. 278. Antimach. fr. 26. 1n
*2²) Apollod. 1, 9, 13.


