alte chthonische Bedeutung des Gottes für uns sehr verdeckt und versteckt ist und sich nur geringe Spuren derselben auffinden lassen; wie man also auf der einen Seite bei der Untersuchung mit Vorsicht und Gewissenhaftigkeit vorschreiten muss, so wird man aber auch andrerseits, sollten sich auch nur wenige sichere Spuren auffinden lassen, die Wahr- heit des Satzes anzuerkennen sich nicht sträuben dürfen.
1. Der Punkt nun, von wo aus wir die Untersuchung eröffnen wollen, ist das böotische Land, auch in mythologischer Beziehung eine α*atoe osos, und vorzugsweise Theben, das seit der ältesten Zeit den Ares verehrte und in dessen Mythen er vor allen andern Göttern hervortritt. Er war, mit Aphrodite verbunden, einer der ersten unter den εο rOoyeeig, den alten Stammgottheiten der Kadmeionen. In des Aeschylos Sept. c. Thebas ruft ihn in dex schlimmen Kr egsuoth der Chor vor allen zuerst um Hülfe an für seine bedrängte Lieblingsstadt als αeανιμν dos, als altheimischen Gott 3). Er ist der Stamm- vater 65 Kadmidengeschlechtes, denn mit Aphrodite, der 7ια⁴⁴ἀεμαιο„ευνονς, erzeugte er die Harmonia, des Kadmos Gemahlin; und wie die Kadmiden, so führte der ganze Adel. der Stadt, die aus den Zähnen des Aresdrachen entsprossenen Sparten, seinen Ursprung auf ihn zurück, ja selbst die ganze Bürgerschaft sah sich an als eine Mavortia proles. Die Mauern von Theben heissen bei Homer*)„die Areischen“, bei Euripides 1)2„die Kränze des Ares“. 3
Die Gründungssage Thebens erzühlt, ⁵) Kadmos habe, i im Begriff die Kadmein zu er- bauen, die Kuh, welche ihn zu dem von den Göttern für die Stadt auserschenen Orte geführt, der Athene opfern wollen und einen seiner Leute ausgesandt, um Wasser fün das Opfer an der Quelle des Ares ⁷) zu holen; dieser aber sei von einem die Quelle bewachenden Drachen, der von Ares stammte(d„&sᷣ AoOsog elmdy rive eyονεέναά. Apollod.), getödtet worden. Darüber erzürnt, erschlug Kadmos den Drachen. Als er darauf auf Rath der Athene die Zähne desselben säete, wuchsen aus ihnen gewappnete Mämner, die Sparten,
³) Aeschyl. Sept. c. Th. 105. x0 deseis; mοοαασεεε, αtον doys, rav redr pär; xeuuoni2n daνν⁵ον, εmπιαιε ι⁴⁶⁴ιτ rAν 0 d†ρ⁴ασ ε˙ϑον. Darauf wird er nochmals V. 135. mit Apbrodite verbunden unter den äbrigen Schutzgötteen der Stadt angerufen: q τν Aoys, peu ꝙe, Kdd deπduo 4 18 200 n6ι m⁹ρια̈ον edsdat ⁊ Ʒναναυε. aaνι Kö*rεε,&r&l perous ao⁴eog, &1ενυαωνν σεινιέ rae E aluæros 9 ferdrεν. ) Hom. II. 4, 407. reizos AOsov. .9) Eurip. Phoen. 835. r1is d4 m dzοeος Foraxer Ao†joςᷣ rεdνννιισισmν ef. Aesch. S. e. Th. 292.„tαs εμςον ε*α Aouov. 90) Apold. 3, 4, 1 fl. cf. Eurip. Phoen. 638 ff. 4 2) dn ri* Ae ꝛiaz eoi*eis Apollod. Schol. Eur. Phoen. 660. zojᷣν Aoews Eur. Suppl. 662. Pans. 9, 10, 5. Aerruds e*νν Ap. Rh. 3, 1181.— Hygin. f. 6. nennt die Quelle fälschlich Castalius foma. Wurie Phoen. 831. verwechselt sie mit der Dirke..
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