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im Sommer von 178 Schülern 116, also 65%, und zwar in Quinta von 41 Schülern 25 Quarta„ 45„ 35 Tertia„ 36 8 36 Sekunda„ 31 7 15 Prima„ 25 9 5
im Winter von 173 Schülern 91, also 53%, und zwar in Quinta von 40 Schülern 22, Abgang: 3 Quarta„ 44„ 24, 3 11 Tertia„ 36„ 25, 5 11 Sekunda„ 31„ 16, Zugang: 1 Prima„ 22 7 4, Abgang: 1
Der Abgang im Winter kommt zumeist auf Rechnung der in den Klassen- leistungen zurückgebliebenen Schüler, die mehr Zeit für ihre häusliche Vorbereitung gewinnen wollten. Zu diesen kamen andere, deren Zeit an den schulfreien Mittagen durch Privatunterricht in Musik u. a. m. in Anspruch genommen war, oder die den wiederholten weiten Schulweg im Winter scheuten. Wenn von Ostern an in Sekunda und Prima auch der Unterricht in Schreinerei klassenweise gestaltet werden kann, so wird jedenfalls in diesen Klassen die Beteiligung eine gröſsere werden. 3
Klassenweise wurden im vergangenen Jahre unterrichtet:
1) Pappen in Quinta mit 24* Schülern unter Leitung von Oberlehrer Stelz, 2)„„ Quarta„ 29*„ 7„„ Reallehrer Deskaus*, 3) Kerbschnitt„ Tertia„ 30*„„„„ Zeichenlehrer Knebel.
Schreinerei, Dreherei und Kerbschnitt in Sekunda und Prima unter Leitung von Stelz konnten aus den angeführten Gründen nicht klassenweise betrieben werden, doch wurde ein dazu brauchbarer Lehrgang versucht.
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Die Bewältigung solcher Schülermengen hat sich als auſserordentlich schwierig bewiesen; jedenfalls ist dieser Unterricht in den unteren Klassen für den Lehrer weitaus anstrengender als der in den wissenschaftlichen Fächern. Es hat sich gezeigt, daſs die Auffassungsgabe und Handgeschicklichkeit bei den Schülern derselben Klasse bedeutend gröſsere Verschiedenheiten aufweist, als dies in den anderen Unterrichts- gegenständen naturgemäſs der Fall sein kann. Jede der ganzen Klasse gegebene Erklärung muſs in viel höherem Grade durch das fortgesetzte Eingreifen bei dem einzelnen Schüler unterstüzt werden. Trotzdem ist ein befriedigend gleichmäſsiges Fortschreiten der Klassen zu erreichen gewesen. Im Pappen mufsten allerdings die rascher arbeitenden Schüler gelegentlich denselben Gegenstand mit Veränderungen zweimal anfertigen, oder die schwächeren einen solchen, der keine neue Arbeitsart, brachte, weglassen. Im Kerbschnitt war ein geschlossenes Arbeiten nur im ersten Halbjahre möglich und notwendig, da die Schüler später in freierer und selbständiger Weise arbeiten konnten. Hiernach ist die nun folgende Liste der in den einzelnen Klassen gefertigten Arbeiten in der Weise aufzufassen, daſs zwar nicht jeder Schüler jeden Gegenstand gemacht hat, daſs jedoch die Anzahl der einzelnen nicht um 6 differiert. Als Schlufstermin ist Ende Februar angenommen.
* Durchschnitt während des ganzen Jahres.** Vertretungsweise von Herrn Iekler.


