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Dollkommenheit iſt Ulebung der Kräfte. ſſloralität iſt Tätigkeit nach außen.
„Zuſammenhang der tieriſchen Natur des Menſchen mit ſeiner geiſtigen......§ 2.„Die Volliommenheit des Menſchen liegt in der Uebung ſeiner Kräfte durch Betrachtung des Weltplans, und da..... muß, ſo wird Vollkommenheit in der höchſtmöglichſten Tätigkeit und ihrer wechſelſeitigen Unterordnung beſtehen.“
Nach dem zweiten Teil des„Philoſophiſchen Geſprächs“ im„Geiſterſeher“ iſt Moralität wohl Tätigkeit nach außen
Die Beſtimmung des ſſenſchen.
„Der Menſch iſt da, um glücklich zu ſein; oder er iſt da, um vollkommen zu ſein“. Philoſophie der Phyſiologie S. 20, Z. 16—18.„In dem zweiten Teile des„Philoſophiſchen Geſprächs“ im„Geiſter⸗ ſeher“ deckt ſich der Begriff der Vollkommenheit mit demjenigen der Glückſeligkeit. Man vergleiche 19, 3z. 14— 20.„Der Menſch iſt da, daß er nachringe der Größe ſeines Schöpfers...... erreichen.“
beſetze der Tugend.
„Philoſophie der Phyſiologie.“ S. 20, 4— 6.„Ein ewiges... Geſetz hat Vollkommenheit an Ver⸗ gnügen, Mißvergnügen an Unvollkommenheit gebunden.“ Vergleiche ebenfalls die Stelle S. 20, 20—-24. Folgen und Wirkungen der Lugend(Dollkommenheit) für den einzelnen und für das Ganze.
Dollkommenheit und Glückſeligkeit. Folgen und Wirkungen des Laſters.
Nach der in Betracht kommenden Karlsſchulrede iſt die Folge der Tugend für den einzelnen ein gleicher und unerſchütterter Charakter gegen alle Vorfälle des Lebens. S. 17, 3Z. 3ff.
„Philoſophie der Phyſiologie“. S. 20, Z. 4— 6.„Ein ewiges... Geſetz hat Vollkommenheit an Vergnügen, Mißvergnügen an Unvollkommenheit gebunden“.„Philoſophie der Phyſiologie“. S. 20, Z. 20— 24. Ein ebenſo weiſes Geſetz hat die Vollkommenheit des Ganzen mit der Glückſeligkeit des einzelnen, Menſchen mit Menſchen, ja Menſchen mit Tieren durch die Bande der allgemeinen Liebe verbunden.
„Tugend in ihren Folgen betrachtet“. S. 12, Z. 1—4.„Noch herrſcht.. ein ewiges Ge⸗ ſetz.. daß.. Vollkommenheit des Ganzen mit der Glückſeligkeit des einzelnen Weſens in innigſtem Bunde ſtehe.“
Folgen der Tugend. S. 12, Z. 7— 10.„So zieht.. jene allgemeine Folge der Tugend, Glückſeligkeit des Ganzen,.. eine zweite.. nach ſich, Glückſeligkeit des einzelnen Weſens....“
„Theoſophie des Julius“ 121, Z. 30, S. 122,8:„Jede Vollkommenheit... die ich wahr⸗ nehme, wird mein eigen...„Nach dem Zuſammenhang der tieriſchen Natur...“ muß die Tugend auch den Verrichtuugen der Maſchinen am zuträglichſten ſein. Die Geſundheit iſt aber wohl eine der Vorbedingungen der Glückſeligkeit. In§ 15 der zuletzt erwähnten Abhandlung Schillers heißt es:„Sollte das Laſter noch nicht genug Abſchreckendes haben, wenn es mit der Glückſeligkeit auch die Geſundheit zernichtet?“ Die inhaltsreichen Worte des§ 20 bezüglich der Ergebung in den Tod betreffen auch das Verhältnis von Voll⸗ kommenheit, Tugend und Glück. Die Auffaſſung, daß eine Weisheit auch im Tode webe, iſt geeignet, den Sterbenden in ſeiner letzten Stunde aufrecht zu erhalten. So iſt alſo Ueberſchauung des Planes der Natur, mithin die Vollkommenheit für den Sterbenden eine Quelle der Glückſeligkeit.§ 24. Die angenehme Empfindung war notwendig, den Menſchen zur Vollkommenheit zu führen, und er iſt ja nur darum voll⸗ kommen, daß er angenehm empfinde. Dieſe Worte klingen an die vorher angeführte Stelle der Philoſophie der Phyſiologie, S. 20, 4— 6.... an. 1
Man vergleiche auch§ 27. Hier rechtfertigt Schiller das Geſetz des Todes. Er glaubt daran, daß die Seele nach dem Tode des Körpers fortfährt, in anderen Kreiſen ihre Denkkraft zu üben und das Univerſum von anderen Seiten zu beſchauen“.


