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—-————————————— Phol en- de Wô- dan vuo- run zi hol za
———— dů wart démo Bald ſeres volon sin vuoz biren kit; (Phol und Wodan fuhren zum Holze; Da ward dem Pferde Balders sein Fuss verrenket); oder man hat Quantität und Accent vernachlässigt und nur die Zahl der Sylben der Zahl der zοeοο des Verses gleich gemacht— sylbenzählende Poesie:
½——————-—
—— Bᷣ ᷣ—+BH⁸8=— ½ Viens, mon fils, viens, mon sang, viens ré parer ma honte. Griechen und Römer haben quantitiert; das Zusammen- fallen der Wortaccente mit den Icten in den Beispielen§ 5
ist zufällig.
Anm. Wenn aber demnach der Wortaccent bei der Versification unberücksichtigt blieb, so folgt daraus doch nicht, dass dies auch bei der Recitation der Fall gewesen wäre. Vielmehr
ist anzunehmen, dass hier der Wortaccent neben dem Vers- accent seine Geltung behielt.
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7. Der Tact zerfällt in je zwei Tacttheile: φαμέκαα. Der- jenige, welcher die Ictussylbe enthält, heisst: Arsis(alt: 94£ο), der andere: Thesis(alt: àοαιαο.
——
Thes. Ars.
.
Ars.
——-—— Thes. Ars. Thes. Irs. Thes.
8.
Die Classification der πdeες entnahmen die Alten dem quantitativen Verhältnis von Arsis zu Thesis und unterschieden demgemäss drei„εeν ττπο⁶ιι⁶
a)„νοο ⁶— Arsis und Thesis gleich.
A: Th= 2 2
. 721 Dactylus. b) peros didα— Arsis das Doppelte der Thesis. A Th= 2 1=— 4 2
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2 1. Trochäus.


