Aufsatz 
Die christlichen Ideen der Parzivaldichtung / von Bernhard Spiess
Entstehung
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V. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in V. A.

Schmitt.

2. Zeichnen.

VI. A. 2 St. Uebungen im Zeichnen einfacher gerad- und krummliniger Figuren auf Grundlage der geo- metrischen Formenlehre. Zusammensetzung von Blatt- formen zu Rosetten, Füllungen, Dessins an der Schultafel in grossem Massstabe entworfen und vor- gezeichnet.

VI. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in VI. A.

V. A. 2 St. Gefässformen, symmetrische und freie Orna- mente verschiedener Stile nach Vorzeichnungen an der Schultafel.

V. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in V. A.

IV. 2 St. Die Proportionen des menschlichen Kopfes, sowie die Anatomie desselben in grossem Massstabe an der Schultafel vorgezeichnet; die Lehre von der Beleuchtung der Körper; Ornamente verschiedener Stile. f. und Theile des menschlichen Körpers, theils in Umrissen, theils schattirt.

Selecta. 2 St. Fortsetzung und Erweiterung der in IV begonnenen Uebungen; schwerere Schattirübungen; Landschaften, Ornamente, Köpfe und Figuren; Per- spective.

Kreutzer, Zeichenlehrer.

3. Singen.

VI. A u. B. 2 St. Melodische, rhythmische und dyna- mische Uebungen; ein- und zweistimmige Volks- und Vaterlandslieder.

V. A u. B. 1 St. Dur- und Moll-Tonleiter; Gehör- und Treff-Uebungen. Ein- und mehrstimmige Lieder (uach Anthes Gesangschule).

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Allgemeiner Chor. 2 St. Kleinere und grössere Chöre verschiedener Art wurden geübt.[Mit den Schülern der Oberklassen wurden privatim Männerchöre ern- sten und heiteren Inhaltes eingeübt.]

Schmitt.

4. Turnſen.

Im Sommer:

VI. A u. B. 1 St. Leichtere Freiübungen auf und von der Stelle; desgleichen Geräthe- un Gerüstübungen.

V. A u. B. 1 St. Die Freiübungen wurden erveitert; Ordnungs-, Geräthe- und Gerüstübungen.

IV. 1 St. Entsprechende Frei-, Ordnungs-, Geräthe- und Gerüstübungen.

IIIb. A u. B. 1 St. Die bei IV genannten Uebungs- arten in zweckmässiger Erweiterung.

IIIa. 1 St. Wie bei IIIb.

IIb. 1 St. Neben schwierigeren Freiübungen beson- ders Geräthe- und Gerüstübungen.

IIa. 1 St. Wie bei IIb.

Ia u. b. 1 St. Hauptsächlich Geräthe- und Gerüst- übungen, zuweilen Frei- und Ordnungsübungen.

Ausserdem wurde für die Kl. VI, V, IV wöchentlich

1 facultative Turnstunde abgehalten; desgleichen für die Kl. III, II, I.

Im Winter: VI, V, IV. 2 St.

III, II, I. Desgleichen.

Facultatives Turnen.

Weber, Turnlehrer.

II. Chronik der Anstalt.

In der Zusammensetzung des Lehrerkollegiums sind wührend des verflossenen Jahres folgende Ver-

änderungen vorgekommen.

Der Candidat Dr. Fränkel beendete mit dem Schlusse des Schuljahres 1877/78 an der Anstalt das vorschriftsmässige Probejahr und verliess uns, um eine Hülfslehrerstelle an der Realschule in Trier zu übernehmen. Dagegen wurde der Candidat Dr. Thomae zum Beginne des Sommersemesters 1878 dem Gymnasium zur Ableistung des Probejahres überwiesen.

Als Hülfslehrer für den mathematischen Unterricht war während des Sommers der im Frühjahr 1877 bei uns eingetretene Candidat Wagner thätig. Derselbe schied im Herbste des vor. J. aus seiner hiesigen Wirksamkeit, um eine Hülfslehrerstelle am Gymnasium in Marburg zu übernehmen.

Ebenso schied am Schlusse des Sommersemesters aus seinem Verhältnisse zum Gymnasium der