Aufsatz 
Die Prädestinationslehre des Koran / Spiess
Entstehung
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punkte für die christliche Mission!). Gegenüber diesem herrlichen Prophetén, der freilich kein Gottessohn, geschweige eine Person der Trinität ist, und zu bescheiden, um dafür gehalten sein zu wollen(4. 5), da Gott der Eine(10. 112), fühlt der Prophet seine Ar- muth und gegen die Beanstandungen seiner Prophetie rechtfertigt er sich öfter durch Hinweis auf Gottes Allmacht; Hndet aber ein Gegengewicht zugleich in der schon durch den Vorzug des Arabischen(46) angedeuteten Herrlichkeit des Flle. frühere Offenbarung abschliessenden und fberstrahlenden, auch das Christenthum verdunkelnden(61) Kordans. Während die Bibel(25) mit Einem Mal(!) vom Himmel gekommen sein soll, ist der Kordn stückweise in 23 Jahren herabgebracht worden. Er ist der herrlichle Abdruck der

Mutter des Buchs(sc. des himmlischen Urbildes seiner selbst), wird daher selbst(35)

Buch Gottes genannt. Als solches kann er nicht anders, als wunderbar geoffenbart veff und zwar durch den Engel Gabriel, den Träger des Ruch, des Geistes(mit dem er öfter verwechselt wird, vel 41 und 42) in der Offenbarungsnacht durch Vision(81, 2. 47. 94. 97). Wie äusserlich und sinnlich freilich diese Offenbarung bisweilen gefasst wird, beweist die Berechnung der Nühe dèes Engels nachEllen kogen⸗(53). Ein mit demHimmet stets confer render Prophet kann nie von Gott verlassen werden(93) und muss in Wunder gehüllt sein. So wurde er des Einblickes in des Himmels Geheimnisse durch die(nicht im Sinne von 2. Cor. 12, 2 4, sondern) als factum aufzufassende und aufgefasste Himmelfahrt gewürdigt, ein Hauptdogma des Islam. Muhammed ist der Abschluss aller Offenbarung(77), im Bewustsein der Gläubigen fast der Gottheit coordi- nirt(58), seine Offenbarung verbietet jede Kritik(4). Der Glaube an Gott ist an die Anerkennung seines Propheten gebunden(48). Das Schmähen des Gesandten(S. 27. Wie anders Matth. 12, 31 f.) und Leugnen der Offenbarung(30) findet keine Vergebung. Ist er doch selbst Intercossor, Mittler nach Gabriels Vorbilde(81. 8 78 sagt das Gegentheil aus). Am Ende der Tage wird keine Fürbitte gehört, es sei denn die Fürbitte desjenigen, den Gott hören will(10. 20. 44). Die Intercession, nur angedeutet, tritt indess hinter die Absolutheit des Allerbarmens zurück, in dessen Barmherzigkeit das ganze Werk des Propheten wurzelt, zu dem daher auch direkt jeder Gläubige in Beziehung treten muss. Zwar heisst der KorànGrund des Glaubens(51), sein Lesen ist Quelle der Beseligung (2), aber die Empfänglichkeit muss Gott schaffen.Die Ermahnung ist vergeblich, wenn nielit Gott will, dass sie ermahnt werden.(74).Ohne Gottes Willen kann Keiner glauben(10). Der Glaube muss da sein, wenn der Korân wirken soll(27. 51. 16). Gott führt zur Wahrheit, wen er will und alle derartigen, oben berührten, unzähligen Wendungen(42. 10. 2. 16. 28. 62. 24. 57). Gott kann hörend machen, wen er will(35). Wenn nicht Gott sie zu glauben gezwungen hätte(6). Sündenvergebung und Rechtfertigung in 4 und 63.Gott rechtfertigt, wen er will. Gottverwandelt ihr Böses in Gutes,erkennt die Seinigen(28. 53), verlässt sie nicht(9), wenn sie auch sich fürchten müssen(76), bewahrt sie vor Versuchungen und hat ihnen für alle Fälle das Gebet als Rettungsmittel gegeben. Die Erwühlten fallen nicht ab. Warum aber zwingt Gott nicht alle? Er will es so, das ist der einzige monotone Bescheid. Zwar wird der Selbstbetrug Strafe der Verdammten genannt(10), von einer Versiegelung der Herzen vorsätzlicher Sünder(16) geredet, die Prädestination durch Präscienz schein- bar gemildert(65um die, so glauben, s. glauben werden,... an's Licht zu führen):

im letzten Grunde antwortet nur der absolute Wille:Gott will, was er will(2), 3