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in den Mund legt: 22⁴ JAp si aard riya roJy roXeetre xeoy AorreNf ey xre, was so viel heisst, als: wenn es Euch bestimmt gewesen wäre etc.— Was nun das Verhältniss des Polybius zu den Göttern insbesondere betrifft, so greifen diese in den Gang der Geschichte eigentlich nicht ein, und nur an wenigen Stellen werden sie mit der die Geschichte mitgestaltenden Tyche zusammengestellt; vergl. XXXIX. 1 u. 2, XXXVII. 4. Schon die pragmatische Geschichtsdarstellung, die dahin strebt, Alles durch Gründe zu erklären, schliesst die Mitwirkung der Götterwelt möglichst aus und lässt nur da ein über Allem stehendes Sxtmov oder die unerklärlich und unbegreiflich wirkende Tyche eintreten, wo die menschliche Erklärungsfähigkeit einer Erscheinung aufhört.— Allein ganz kann Polybius der Götterwelt doch nicht entbehren. Er erkennt sie an, um nicht in den Verdacht des Atheismus zu fallen, und weil er sie für seine politischen Zwecke nöthig erachtet, ist es aber seiner pragmatischen Auffassung schuldig, so viel als möglich dem Aberglauben entgegen zu wirken. Daraus ist der auf den ersten An- schein sehr auffallende Widerspruch zu erklären, den wir an verschiedenen Stellen, an welchen er sich über die Götter ausspricht, begegnen, nemlich zwischen der wirklich tiefen Pietät, mit der er gegen die Götter erfüllt erscheint, und dem Unwillen, mit welchem er gegen die àtεν losfährt einerseits, und der reflectirenden rationalistischen über allen Aberglauben erhabenen Anschauungsweise andrerseits.— So bekennt Polybius vor Allem beim Beginne seines Werks(III. 5), dass er der Gunst der Tyche bedürfe, um dasselbe zu Ende zu führen und bittet gleichsam, dass sein Leben dazu ausreichen möge, in den Worten: xοονƷεκει τν is bns. Und dass er überhaupt an die Kraft des Gebetes geglaubt habe, geht aus dem Schlusse des Werkes hervor, wo er in Anerkennuug der Güte der Tyche sich betend an alle Götter wendet, dass sie seine politische Wirksamkeit haben gedeihen lassen; und sie um fernere Gunst bittet. Vergl. XL. 12: Si κα ðανπντο εο 8 νοονμμα hetc.— Besonders aber ist es die dateiw, die er überall, wo er ihr begegnet, scharf rügt, und die ebaéetz, die er preisst. In der Verletzung eines Eides z. B. erkennt er dßeu gegen die Götter. So sagt er von den aus der YVerbannung zurückgerufenen Cynethensern, welche trotz des ge- leisteten Eides ihr YVaterland verrathen, dass sie bei der Ablegung des Eides wohl an ihre 4οεμαια vεis τ ε xνν ods ursbqxvras gedacht hätten.— Und(IV. 20), wo er im Gegensatz zu der Rohheit der Cynethenser den Ruf der Tugend preisst, in welchem die Arcadier bei den Griechen gestanden hätten, bemerkt er, dass sie diesen doa did äy eic r0 De e5eeiay genossen hätten, und im folgenden Capitel, wo er das wohlverdiente Schicksal der Stadt schildert, äussert er sich über die Weise, auf


