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An mehreren Stellen erscheint die Tyche nicht gerade als Zufall oder launisches Glück etc, sondern schlechthin als höhere die Begebenheiten bestimmende und gestal- tende Macht. So II. 20, wo Polybius sagt, dass in jenen Zeiten die Tyche die Gallier überall mit Krieg wie mit einer Pest heimgesucht habe, ferner XXXVIII. 1 b: LErov 5 u Soxet„⁶oy Eιαντνωααι toW EAnG arA y—4950 Si2 Saay eig n- Eoporny. Endlich III. 99, wo es heisst: ½εχασ ν Tis oLns TervOO vs1&ros rot⸗ Poα, und um so weniger der Begriff des Zufalls anzunehmen ist, wei unter vérrnge der ganz bestimmte vorher erwähnte Umstand gemeint ist, dass die Römer die Geisseln zu den Ihrigen zurückgeschickt und diese sehr zu ihren Gunsten gewirkt hätten.
Endlich ist sie an mehreren Stellen auch als wirklich mit Bewusstsein handelnde Macht gefasst. Sie fliesst dann mit dem Sxννινυσ ν welches Polybius hier und da erwähnt, zusammen und ist wohl auch, wenn es gleich sich nicht ganz bestimmt ausgedrückt findet, personificirt gedacht. Das gilt vor Allem von denjenigen Stellen, wo sie, wie wir oben gesehen haben, als strafende Nemesis erscheint, die zuweilen gleich hinter dem Vergehen ihre Macht zeigt, zuweilen die Rache absichtlich aufschiebt. Ebenso wenig kann sie als blosses Ungefähr gedacht werden, wenn Polybius das Wachsthum des römischen Staates als ihr Werk anerkennt, als ihr 24νQυιναον νανι ερεέιικραρεανασον sxer- S2a, oder wenn er(IV. 2) von ihr sagt, dass sie der ganzen Weltgeschichte eine neue Gestalt oder eine Richtung auf einen bestimmten Punkt gegeben habe. Und wenn er (III. 5) in Bezug auf die Vollendung seines Werks, die von der Dauer seines Lebens abhänge, sagt: xocder èE o„ ir ns, so liegt darin gewiss der Gedanke einer höheren mit Weisheit Leben verleihenden und entziehenden Macht ausgesprochen, zu welcher Annahme wir um so mehr berechtigt sind, wenn wir Polybius am Schlusse seines Werks für den glücklichen Abschluss seiner politischen Wirksamkeit allen Göttern im Gebete Dank sagen sehen, wobei er die Worte hinzufügt: ⁴⁵ροο ν ρεσᷣ ανv'᷑w G5 EOr n der oe ddro.— Endlich sind in dieser Beziehung noch einige einzelne Stellen zu nennen, an welchen Polybius die Einrichtungen der Tyche als weise anerkennt, wie XVI. 29, wo er bei Vergleichung der Meerenge bei Abydus und der an den Säulen des Hercules sagt: 6αe᷑ςτ me xQραα rivx ASoy ns öfe Oοin r 12Aαοσνννννν und XI. 5, wo die Fügung einer unabänderlichen Macht, streng genommen das Verhängniss verstanden ist, wenn Polybius dem rhodischen Gesandten die Worte


