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römischen Flotte nicht der Tyche, sondern der Unbesonnenheit der Führer zuschreibt, oder VI. 43, wo er von den Verfassungen der Athener und Thebaner sagt, dass sie nicht zaæra A6„ herangewachsen seien, sondern dass die Tyche im Staatsleben dieser Stämme sich besonders geltend mache, so schwankt er doch oft, wie dies z. B. von seiner Meinung bezüglich der Grösse Roms schon nachgewiesen ist.— Auffallend ist es aber, und das ist streng genommen eine Schwäche der polybianischen Darstellung, dass er häufig da, wo er für eine Person, ein Volk, ein Institut eingenommen ist, die Wirkung der Tyche möglichst zurückweist, um das Verdieust des denkenden und handelnden Geistes um so heller hervortreten zu lassen. Und diese Tendenz zeigt sich ganz offen an den Stellen, wo er das Wachsthum der römischen Macht aus der innern Tächtigkeit des Volkes und seiner Verfassung hervorgehend schildert; ebenso da, wo er die Vor- züge einzelner römischer Institute hervorhebt, z. B. des römischen Kriegswesens, in Betreff dessen er(XVIII. 11) sagt: Mæ Lrn r, v A evres 96 vov LA*εασκρμρε 100; XAατοσυνας 4⁴60, XOeH... A&.XX“ eidére, rA« Xnhete trlac, drz tvèev a- ³eεανμνεν 1rd 6 ov r0de vονεένυ. Noch mehr in den Urtheilen über die Spitze der römischen Persönlichkeiten, Scipio, an dessen Lebensgestaltung er der Tyche fast keinen Antheil gestatten will. Und zwar kann er, wie es viele Stellen beweisen, das eigene Verdienst dieses Mannes gegenüber der Tyche gar nicht genug hervorheben. An jede bedeutende Handlung desselben knüpft er den Satz, dass es eine irrige Auffassung sei, wenn man der Tyche beimesse, was er mit gutem Nachdenken vollbracht habe. Vergl. N. 2: bi HEy 607 XXt„Ayre; a0r0 Errrus rtya te. N. 3: öxeg ISeßy darty 00 n eh iarevroc NAA vODv EZovros 6νο. X. 5: elc Oeo?ds X ro, dvXSI rac Alrtae rv Se A,bOAy Ex NOT1, A! rpovoxce EarteNoewGv. X. 7: 0d s ron rreocy& rot⸗ 0N-1. X. 9, wo fast dieselben Worte, wie X. 5 stehen. Freilich ist Polybius nicht ganz consequent darin. Schon Brandstäter hat in Anm. 82 ein Fragment angeführt, in welchem auch der Tyche einiger Antheil an dem Ruhm und Glanze Scipios zugetheilt wird. Diesem wollen wir noch zwei andere hin- zufügen, XXXII. 15, wo er sagt, dass die Tyche den Scipio bei der Uebung in Tapfer- keit und Much unterstätzt habe, und XXXII. 16, wo er einige Fälle heree 4 64 ormεετειννννευmQ̈msο de rO,ie.
Ferner weist er auch da die Tyche ab, wo er von den achäischen Verhältnissen redet. So erklärt er(II. 38) die Erscheinung, dass die übrigen Völker des Peloponneses im Bunde mit den Achäern sich glücklich fühlten, aus der Einrichtung und dem Wesen des Bundes und will sie nicht als ein Werk der Tyche angesehen wissen.— Insbesondere
charakterisirt er auch nach diesem Massstabe den Philopömen XI. 16, wo er bei der 8


