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davon erbielten(2wGiaνα εκeνυ έιιένμιιααι oμ/εαα) vergl. IV. 38. Und so sagt er weiter in Bezug auf seine Erörterungen über den Pontus(IV. 39), dass seine Gründe nicht auf die Erzählung von Reisenden, sondern auf die genaueste Naturanschauung gestützt wären(42 ru τν„ρέουν εωνναεαμα ε dνeetégav eugsty 00 64doy). Denn für seine Zeit reiche nicht mehr die Oberflächlichkeit früherer Geschichtschreiber aus, die den Leser über Vieles im Zweifel lasse; sie verlange Begründung, und es sei schimpf- lich, jetzt noch Dichter und Mythographen als Zeugen anzunehmen, wie die Meisten vor ihm über streitige Punkte die unzuverlässigsten Gewährsmänner angeführt hatten. Jetæt müsse man so verfahren, dass die Geschichte sich aus sich selbst heraus beweise(du auανα ππσ iοτoνtν v aedv miO Trv). 1
Aus demselben Grunde verwirft er auch die Einflechtung von Mythen in der Ge- schichte. So verweisst er z. B. bei der Beschreibung des Po(II. 16) die an diesen Fluss sich anschliessenden Sagen, wie vom Phaëthon und seinem Falle, den Thränen der Pappelbäume, den schwarzgekleideten Anwohnern des Flusses, deren Kleidung noch von der Trauer um Phaöthon herrühre und überbaupt diesen ganzen tragischen Stoff aus dem Bereiche seiner Darstellung.— Ebenso sucht er alles Mythenhafte, was die Geschicht- schreiber dem Zug Haonibals über die Alpen angedichtet hatten, abzustreifen und er- kennt in ihrem Verfahren, gleich wie in dem der Tragödiendichter, die von unwahrer und vernunftwidriger Anlage ausgehend bei der Lösung eines Gottes oder einer Maschine bedürften, und Götter und Heroen erscheinen liessen, die nothwendige Folge lügenhafter Anfänge. Und XVI. 12 bezeichnet er es als höchst auffallend, dass selbst einige πινη qeis Mythen, wie die vom Bilde der Diana Cyndias, welches, obgleich es im Freien stehe, niemals beschneiet noch beregnet werde, und dem der Vesta in Jassus erwälmten. Er erklärt, dass er in seinem ganzen Werke solchen Aeusserungen von Geschichtschreibern entgegentreten werde, da'sie Ausfluss knabenhafter Ignoranz wären und nicht nur ausser dem Bereiche des Vernünftigen, sondern auch des Möglichen lägen. Denn sie wären gerade so unsinnig, als die Erzählung des Theopomp, dass diejenigen, welche in Arca- dien in den verbotenen Tempel des Zeus einträten, ihres Schattens verlustig würden. Schliesslich will er freilich den Geschichtschreibern solcherlei Erzählung insoweit ver- zeihen, als sie damit den Sinn des Volkes auf Pietät richteten, verlangt aber darin eine gewisse Beschränkung.— Im Widerspruch mit diesem an den bisher erwähnten Stellen bezüglich der Mythen ausgesprochenen Grundsatz stehen jedoch einige andere Stellen, wo er geradezu Mythen in seine Darstellung aufgenommen hat. So erkennt er z. B. (1Il. 91) die Wahrscheinlichkeit der Mythe an, dass die Götter um den Besitz der Phle-


