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Beseitigung dieser Rückwirkungen darstellen solle. Dazu bestimmt Ihn theils die Be- deutsamkeit und Ausserordentlichkeit dieser Ereignisse, theils der Umstand, dass er selbst Augenzeuge davon gewesen sei und in deren Entwicklung mit eingegriffen habe. — Die einzelnen dieser Bewegungen führt er im folgenden Capitel auf von dem Krieg der Römer gegen die Celtiberer bis zum gemeinsamen Unglück Griechenlands. Am Schluss spricht er nochmals den Zweck der gegebenen Disposition aus und knüpft daran die Hoffnung, dass, wenn sein Leben zur Vollendung seiner Arbeit nicht aus- reichen sollte, es gewiss nicht an fähligen Männern fehlen würde, welche die Beendigung derselben gern übernähmen. Auf diese hier ausführlich gegebene Disposition und seine ursprüngliche εεκασ kommt nun Polybius namentlich am Ende der Hauptabschnitte zurück, indem er den behandelten Stoff kurz recapitulirt und auf das Folgende hinweisst, wobei er beständig den Zweck vor Augen hat, dass der Leser bei dem grossen Reich- thum des Stoffes den Hauptfaden nicht aus den Augen verliere. Vergleiche z. B. III. fine; IV. 1, V. 111, V. 105. So recapitulirt er auch z. B. am Schluss der Einleitung als deren Hauptzweck die Erörterung der Frage, wie, wann und warum die Römer in Krieg mit Carthago verwickelt worden wären, ferner die Schilderung der dama- ligen Lage der Hellenen, Macedonier und Carthager und erklärt, dass er nun an dem Anfangspunkte der eigentlichen Geschichte angelangt sei.— Auf die Festhaltung dieses Anfangspunkts legt aber Polybius so grosses Gewicht, dass er ihn an vielen Stellen, wiederholt und an einzelnen noch ganz besonders rechtfertigt, wie IV. I und 2, wo er hervorhebt, wie sich dieser Zeitpunkt durch das eigenthümliche Zusammentref- ſen der Todesfälle des Antigonus, Seleucus und Ptolemäus markire, und ausserdem einen dreifachen Grund für das Wohl desselben als Anfangspunkts seines Werks an- giebt: 1) weil da die Geschichtsbücher des Aratus aufhörten 2) weil von dà die Zeiten anhüben, die theils in sein, theils in seiner Väter Leben fielen, so dass er entweder selbst Augenzeuge der Begebenheiten gewesen oder sie aus dem Munde von Augenzeugen er- fahren habe, 3) weil von da an die ganze Welt eine neue Gestalt angenommen habe.
Von der ganzen Anlage seines Werks spricht Polybius endlich noch am Schlusse desselben. Er bezeichnet hier nochmals den Anfangs- und Endpunkt, spricht von der Auswahl und Anordnung des gesammten Stoffes nach Olympiaden und Jahren, dem synchronistischen Princip und hebt als Endzweck die Erkenntniss seiner Leser hervor, durch welche Art der Staatsverfassung den Römern die Herrschaft fast aller Länder der bewohnten Erde zugefallen sei.
Was nun die Anordnung des historischen Stoffes innerhalb der durch die Dis-


