Aufsatz 
Untersuchungen über das Geschichtswerk des Polybius / ... Spangenberg
Entstehung
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der Beredsamkeit. So fordert er XVIII. 11 den Leser ganz besonders auf, nach den wahren Gründen(Xnhets irlxt) zu forschen, und namentlich da, wo der X†s also das richtig fortschreitende Denken der handelnden Personen ein Resultat erzielt, nicht die Wirkung der orn anzuerkennen, also, da wo das Verdienst eines Einzelnen oder Vol- kes sich darstelle, nicht das Werk des Zufalls zu erblicken. Zu diesem Zwecke, ver- gleicht er an dieser Stelle weitläufig die römische und macedonische Kriegskunst, um daraus die Ueberlegenheit der Römer zu erklären, das Verdienst der Feldherrn in das richtige Licht zu stellen, und die Wirkung der blinden oxν abzuweisen. Demselben Gedanken begegnen wir XXXII, 16, wo Polybius ebenso hervorhebt, wie viel ihm da- ran gelegen sei, dass die Leser in Verkennung der Ursachen nicht etwa etwas der röhn zuschreiben, was aers eon geschehen sei. Ebenso nennt er es irrig(X, 2) wenmn man den Scipio als einen Orofn betrachten wolle, als ob er alle Pläne nur durch die Gunst der orn erreicht, und als ob solche Menschen göttlicher seien und mehr Bewunderung verdienten, als diejenigen, welche in allen Stücken αmσ* Nov handelten. Darin liege ja kein Lob, da es jedem Beliebigen zu Theil werden könne; die 80X6- ot vielmehr und εοένπη kyovres seien für die göttlichsten und den Göttern angenehmsten zu halten.

So viel nun auch Polybius die Grände der Ereignisse dem menschlichen Geista vindicirt, so muss er doch auch oft das Werk einer höhern Macht anerkennen. So erscheint ihm ein plötzlich eintretendes Hinderniss, welches einen Sieger von der völli- gen Vernichtung eines schon geschlagenen Feindes abhält, wie der in der Schlacht bei

Ilipa zum Glücke des schon geschlagenen laee den eintretende Regenguss, lediglich als Wirkung eines helfenden Gottes. Vergl. Xl, 2

Da, wo Polybius nach der Schilderung der Willkühr des Diäus seine Betrach- tungen über den trostlosen Zustand Griechenlands anstellt,(XL, 5) wirft er die Frage auf, wie es komme, dass bei der allgemeinen aνονν und Aννρνεπέα, die Jedermam ergriffen habe, nicht Alle zu Grunde gegangen seien. In der damaligen Handlungsweise der griechischen Anführer kann er nur Gründe für das Gegentheil finden, und so erkennt er denn die Wirkung einer o* XvO zxd reyvth an, welche sich gegen den Wahn- sinn der Führer gestemmt, und obwohl überall zurückgestossen, doch die Achäer auf jede Weise habe retten wollen und gleich geschickten Ringern zum letzten Mittel seschritten sei, nemlich die Griechen rasch zu Boden zu werfen. Diese rasche Nieder- lage sei das wahre Glück für die Nation gewesen, da ein Gelingen des Aufstandes doch