Die persönlichen Fürwörter. Die reflexiven Verben. Participe passé. Die geßbräuchlichsten unregel- mälsigen Verben. Orthographische Veränderungen einiger regelmälsigen Verben. Täglich mündliche und schriftliche Ubungen(Konzept und Wanqdtafel); wöchentlich ein Exercitium(Domestikum, Extempo- rale oder Diktat) in Reinschrift mit schriftlicher Korrektur. Lektüre. 2 St. Lüdecking, Lesebuch I. Abschnitt 1— 4: ausgewählte kleinere und gröſsere Erzählungen, Briefe und Gedichte gelesen, einige memoriert. Merz. Geschichte. 2 St. Übersicht über die Geschichte der orientalischen Völker. Ausführlicher die Ge- schichte der Griechen und Römer bis auf Augustus. Andrae§ 1—52. Breyer.
Geographie. 2 St. Elemente der mathematischen und physikalischen Geographie; Völker- und Staaten- kunde. Geographie von Deutschland. Daneben wurden Kartenskizzen von Gebirgs- und Strom- systemen einzelner Länder und Provinzen gezeichnet. Seydlitz: kleine Schulgeographie. Breyer. Rechnen. 4 St. Teilbarkeit der Zahlen. Primzahlen und Primfaktoren. Die vier Spezies in gemeinen und in Decimalbrüchen. Resolvieren und Redu- cieren. Das metrische Maſs- und Gewichtssystem, die Reichsmünze. Regeldetri. 30 Extemporalien. (Boehme IX). Sonntag.
Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Botanik. Ge- naueres über Wurzel, Stengel, Blatt, Blüte, Frucht; 10 natürliche Familien; Linnés System.
Im Wiuter: Zoolgie. Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische(Schilling). Stele.
Zeichnen. 3 St. UÜbungen im Entwerfen einfacher Ornamentenumrisse: a) in wahrer Grölſse, b) ver- grölsert und c) verkleinert: farbige Flachornamente
Fries
Schreiben. 2 St. Die beiden Alphabete der Kur- rent- und Kursivschrift unter Zugrundelegung vor-. geübter Grundformen. Fries.
Singen. 2 St.(1 St. komb. mit IV.; 1 St. Chor- gesang. Siehe II.)
Turnen. 2 St. Frei-, Ordnungs- und Gerätübungen der 4. Turnklasse in Dannebergs Leitfaden. Bauta.
Quarta. Ordinarius: Dr. Sonntag.
Religion. 2 St. a) Ev. Die 5 Hauptstücke des Katechismus erklärt und memoriert, das christliche Kirchenjahr und die Perikopen erklärt. Kirchen- lieder memoriert. Metropolitan Strobel.
b) Kath. Komb. mit II bis VI; siehe II.
Pfr. Helfrich.
Deutsch. 4 St. Hansen III. Eine gröfsere Anzahl prosaischer und poetischer Lesestücke wurde be- handelt, das Lesen geübt, der Inhalt erklärt und disponiert. Ubungen im Deklamieren der gelernten
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Gedichte. Alle 14 Tage wurde ein Aufsatz erzäh- lenden oder beschreibenden Inhalts ausgearbeitet. Grammatik: Wiederholung und UÜbung der Dekli- nation und Konjugation, Attribut, Objekt, adverbiale Bestimmung. Bildung der Nebensätze und des zu- sammengesetzten Satzes. Lautlehre und Wortbil- dungslehre. Orthographische UÜbungen. Breyer.
Französisch. 7 St. a) Grammatik. 4 St. Ploetz, Schulgrammatik, Lektion 7— 28. Die unregelmäſsigen Verben. Gebrauch der intransitiven, reflexiven und unpersönlichen Verben. Wöchentlich eine schrift- liche Arbeit ins Reinheft mit schriftlicher Korrektur, und zwar abwechselnd Domestikum, Extemporale und Diktat.
b) Lektüre: 3 St. Lüdecking, französisches Lese- buch I. 12 historische Stücke, pag. 103— 132. Memorierte Gedichte: Les hirondelles par Béranger. Mes boefs par Dupont. Les souvenirs du peuple par Béranger. Pour les pauvres par Victor Hugo.
Bangent.
Geschichte. 2 St. Geschichte des Mittelalters bis auf Maximilian. UÜbersicht der Geschichte Frank- reichs, Englands, Spaniens, Italiens. der Erfindungen und Entdeckungen. Andrae§ 61— 93. Breyer.
Geographie. 2 St. Europa im allgemeinen, die aufserdeutschen Staaten Europas. Ubungen im Ent- werfen von Karten.(Seidlitz, kl. Schulgeographie.)
Sonntag.
Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Botanik. Ge- naueres über die Pflanze, insbesondere über die Befruchtung, 10 natürliche Familien. Im Winter: Zoologie. Glieder- und Schleimthiere(Schilling.)
Stelz.
Rechnen. 4 St. Repetition des Pensums für Quinta. Regeldetri, Kettensatz, Procentrechnung nebst ein- fachen Anwendungen, leichtere Aufgaben aus der Gesellschafts- und Mischungsrechnung, Elemente der Proportionen. Kopfrechnen und 21 Extemporalien. (Paul. Rechenbuch I). Sonntag.
Geometrie. 3 St. Planimetrie bis zur Kreislehre (incl.) nebst UÜbungen.(Kambly II,§8 1— 110).
Sonntag.
Zeichnen. 4 St. a) Freihandzeichnen. Zeichnen nach den Ornamentwerken von Bogler, Zartmann, Berger und Bleicher; farbige Flachornamente. Die perspektiv. Grundgesetze; freiperspektiv. Aufnahmen geometr. Körper mit Darstellung der Licht- und Schattenseiten.
b) Linearzeichnen. Konstruktionen versch. Senk- rechten und Parallelen. Teilungen der Linien und Winkel. Darstellung der Drei- und Vierecke aus gegebenen Elementen. Kreiseinteilungen und Ein- schreibungen regulärer Vierecke in den Kreis. Kon- struktion der regelmäfsigen Vielecke auf einer ge- gebenen Seite. Darstellung von Ovalen, Eiformen und Spiralen. Verschiedene Verzierungen. Kremer.
Schreiben. 2 St. Die Buchstaben des Kurrent- und Kursivalphabets einzeln geübt. Schreiben zusammen-


