Aufsatz 
Die Brachystochrone auf dem Rotationsparaboloid
Entstehung
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Sexta. Ordinarius: Merz.

Religion. 2 St. a) Ev. Biblische Geschichten des alten Testamentes bis zur Zerstörung des Reiches Israel nach Zahns bibl. Historienbuch. Die 10 Ge- bote und der 1. Artikel mit Luthers Erklärung, Bibelsprüche, Kirchenlieder und Choralmelodien.

Wenderoth. b) Kath. II VI komb. Siehe II.

Deutsch. 6 St. a) Lesen, verbunden mit Wort- und Sacherklärungen; Wiedergabe des Gelesenen; Memorieren poet. und pros. Stücke; 20 Lesestücke statarisch, die übrigen kursorisch behandelt.(Hansen, Lesebuch II. Teil).

b) Schriftiche Arbeiten. 20 kleine Aufsätze im Anschlusse an den Lese- und Unterrichtsstoff.

c) Grammatik. Deklination des Substantivs, Ar- tikels und Adjektivs; Komparation des Adjektivs; das Pronomen und seine Deklination; Vorführung des Adverbs und Numerals; allgemeine Wiederholung der Konjugation, Einübung der Formen des Kon- junktivs nnd des Konditionalis; der einfache und einfach erweiterte Satz. Wortanalyse.

d) Orthographie. Die Diphthonge, die leicht zu verwechselnden Anlaute, Hinweisung auf die Schrei- bung der Abstammung gemälſs, gleichlautende Wörter. Dißktate. Fries.

Französisch. 8 St. Ploetz, Elementarbuch, Lektion 1 59. Täglich mündliche und schriftliche Ubungen (Konzept und Wandtafel); wöchentlich ein Exer- citium(Domestikum, Extemporale oder Diktat) in Reinschrift mit schriftlicher Korrektur. Gelesen und teilweise memoriert: einige kleine Erzählungen.

Merz. Geschichte. 2 St. Andrae, Erzählungen aus der Weltgeschichte, ferner nach Grube, Richter nnd

Schmidt: Die alten Germanen und ihre Berührungen mit den Römern. Nibelungen-, Gudrun- und Roland- sage. Sage der orientalischen Völker, der Griechen und Römer. Merz. Geographie. 2 St. Wiederholung aus der Heimat- kunde; die Erde überhaupt; die Erdteile und Ozeane; horizontale und vertikale Gliederung der Landräume; die wichtigsten Meerbusen und Landgewässer; die

bedeutendsten Inseln.(Seydlitz, Grundzüge). 1 Fries.

Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Botanik. Be- schreibung einer Anzahl Phanerogamen; Betrachtung der einzelnen Organe und der auffallendsten morpholog. Erscheinungen; Vergleichungen und Einreihung in die betreff. Ordnungen des natürl. Pflanzensystems. Im Winter: Zoologie. Allgemeine Charakteristik der Wirbeltiere; die Ordnungen der Säugetiere unter Zugrundelegung von Einzelbeschreibungen. Fries.

Rechnen. 4 St. Resolvieren und Reducieren; die 4 Spezies mit mehrsort. ganzen Zahlen; Teilbarkeit der Zahlen; Regeldetri mit gerader und umgekehrter Schlufsfolge; Zeitrechnung(Böhme, Ubungsbuch VIII).

Fries.

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Zeichnen. 3 St. Die geraden und krummen Linien, Teilung derselben, gerad- und krummlinige Figuren nach angedeuteten und selbstbestimmten Stigmen. (Müller Gut, systematische Zeichenschule.) Fries.

Schreiben. 2 St. Die Grundformen der Kurrent- und Kursivschrift; die Buchstaben beider Schrift- arten in genet. Folge. Wörter und kurze Sätze.

Fries. Gesang. 2 St. Repetition und Verbindung der UÜbungen der vorigen Stufe. Kenntnis des Noten- systems und der Noten als melodische Tonzeichen. Treffübungen. Die bekannten Taktarten mit Berück- sichtigung der betonten Hauptteile und der nicht betonten Nebenteile. Verschiedene rhythmisierte und figurierte Tonleitern. Rhythmische und melodische Darstellung gelernter Lieder. Zusammenhängende rhythmische, melodische und dynamische UÜbungen mit Beachtung aller bis jetzt bekannten Zeichen. Einführung in den 2stimmigen Gesang. Einstimmige Lieder nach Noten und dem Gehör.(Chorgesang: Siehe II). Bauta.

Turnen. 2 St. Frei-, Ordnungs- und Gerätübungen der 5. und 6. Turnklasse in Dannebergs Leitfaden.

Bautz. Quinta. Ordinarius: Breyer. Religion. a) Ev. 2 St. Biblische Geschichten des

neuen Testamentes bis zur Gründung der ersten Christengemeinde. Pauli Bekehrung und Reisen. Die ersten 3 Hauptstücke mit der Erklärung Luthers, Bibelsprüche, Kirchenlieder und Choralmelodien.

Wenderoth. b) Kath. 2 St. Siehe II.

Deutsch. 6 St. Lesen 3 St. Hansen II b. Ubung im kursorischen Lesen zur Erzieluug eines sicheren und verständnisvollen Lesens; deutliche Aussprache; besondere Beachtung der Flexionsendungen; stata- risches Lesen. Erklärung des Gelesenen nach Ge- dankengang, Form und Inhalt; damit verbunden wurden Ubungen im mündlichen Vortrag im Anschluls an die Aufsatzstunde. Memorieren von 10 Gedichten.

Aufsatz 1 St. Alle 14 Tage wurde ein Aufsatz verfertigt und korrigiert. Verkürzung und Erweite- rung im Lesebuch enthaltener Beschreibungen, In- haltsangaben einzelner Erzählungen und Gedichte, Erzählungen aus der Geschichte.

Grammatik 2 St. Das Verb, Substantiv, Adjektiv.

Pronomen, Numerale, Adverb. Der einfache Satz

mit den verschiedenen Erweiterungen: Attribnt, Objekt, Apposition. Koordinirte Sätze, Haupt-, Neben-, Relativsatz. Orthographie: Schreibung zu- sammengesetzter Wörter, dingwörtlich gebrauchter Wörter, schwieriger Lautbezeichnungen, Konjunktiv- formen. Nach Schäffer. Breyer.

Französisch. 8 St. Grammatik, 6 St. Ploetz, Elementarbuch. Lektion 60 91; Ploetz, Schulgram- matik, Lektion 16: Die regelmässigen Konjugationen.