Aufsatz 
Einfluß des französischen Rittertums und des Amadis von Gallien auf die deutsche Kultur
Entstehung
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57 Geometrie. 2 St. O.-L. Dr. Reichenbach. Die Proportionalität gerader Linien und die Rhnlichkeit der Figuren. Die Proportionen gerader Linien am Kreis. Berechnung der Seiten regulärer Polygone. Rektifikation und Quadratur des Kreises. Zahlreiche Aufgaben. Repetition der gesamten Planimetrie.(Kambly, Planimetrie.)

Physik. 2 St. O.-L. Dr. Reichenbach. Propädeutischer Kurs. Allgemeine und besondere Eigenschaften der Körper. Zusammensetzung und Zerlegung der Kräfte. Schwerkraft und Schwerpunkt. Die einfachen Maschinen. Bewegung der festen Körper. Die einfachsten Gesetae aus der Mechanik der flüssigen und gasförmigen Körper. Lehre von der Würme. Ein-

fache Aufgaben.(Krebs, Lehrbuch der Physik und Mechanik.)

Naturgeschichte. 2 St. O.-L. Dr. Reichenbach. Im Sommer: Repetition und Erweiterung des Früheren. Die Grundzüge des natürlichen Systems. Einige schwierigere Pflanzenfamilien. Vertreter der wichtigsten Kryptogamen. Die wichtigsten Ordnungen der

Insekten. Im Winter: Naturgeschichte der Spinnen, Krebse, Tausendfüßler, Würmer, Coelen- teraten und Urtiere.

Tertia. Ordinarius: Dr. Hub.

Religion. 2 St. O0.. Lic. Dr. Kretzer. 1. Bibelkunde. Namen, Einleitung, Sprache und Ubersetzungen der Bibel. lahalt der biblischen Bücher des Alten Testamentes. Lektüre geeigneter Abschnitte desselben, vorzugsweise aus den geschichtlichen Büchern. Memo- rieren von Psalmen. Die wichtigsten messianischen Weissagungen wurden gelesen, erklärt und memoriert. 2. Das Kirchenjahr. Im Anschluß daran Lieder memoriert, resp. wiederholt. 3. Katechismus: Das 1. und 2. Hauptstück mit den Erklärungen, das 3., 4., 5. Hauptstück ohne die Erklärungen.

Katholische Religion. 2 St. Pfarrer Koenigstein. S. Sekunda.

Deutsch. 3 St. Winneberger. 1. Lektüre: Einige prosaische und poetische Stücke wurden genauer besprochen und disponiert, andere mehr kursorisch gelesen. Memorieren von

Gedichten. 2. Grammatik: Wiederholung und Befestigung des Wichtigsten aus dem ganzen Gebiete der Grammatik. 3. Schriftliche Ubungen: Monatlich wurde ein Aufsatz geschrieben,

aufzerdem Diktate; namentlich wurde die Interpunktion geübt und das Kapitel der Fremd- wörter berücksichtigt.

Französisch. 8 St. Dr. Hub. a) Grammatik: Allgemeine Repetition des Pensums der Quarta. Durch Heranziehung der Komposita und Ableitungen erweiterte Behandlung der Verben aufoir, mettre, prendre, vivre, suivre, aller, Gruppe servir, courir, mourir, véêtir, quérir, venir, tenir, Gruppe ouvrir, voir, croire, fuir, rire. b) Lektüre: Lüdecking I zu Ende, Lüdecking II gämtliche Erzählungen(1 17) p. 1 84. c) Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, teils aus ein- zelnen Sätzen, meist aber aus zusammenhängenden Stücken bestehend.

Englisch. 5 St. Win neberger. In einem methodischen, zunächst mehr für das Ohr als für das Auge berechneten, sehr langsam fortschreitenden Vorbereitungskurs wurde die Aussprache der englischen Vokale und Diphthonge geübt. Die schwierigeren Konsonanten und Konsonantenverbindungen wurden gelegentlich nebenher gelernt. Vgl. Französisch VI. Als

grammatisches Pensum Waren damit verknüpft und stufenmäbig eingefügt die Elemente der Adlerflychtschule 1886.