Aufsatz 
Einfluß des französischen Rittertums und des Amadis von Gallien auf die deutsche Kultur
Entstehung
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Formen- und Satzlehre; der bestimmte und unbestimmte Artikel; Substantiv, Adjektiv und Verb, ihre Deblination, Steigerung und Konjugation(starke, schwache und gemischte, von den starken Verben aber nur die gebräuchlichsten) und ihr Gebrauch; Pronomina; Adverbien; Kon- junktionen und Präpositionen(Gebrauch des Verbalsubstantivs), die regelmäßige Wortstellung, Fragebildung und Negation. Seit den Sommerferien schloß sich der Unterricht an das Ele- mentarbuch von Gesenius an. Kap. I- XXIII wurden durchgenommen mit Ausnahme von XIX XXI, dazu die Lesestücke und deutschen Ubungssätze der ersten Reihe. Als Lektüre wurden einige der am Ende des Buches stehenden Prosastücke und Gedichte unpräpariert über- setzt. Mehrere Lesestücke wurden memoriert. Das Retrovertieren wurde regelmäßig fortgesetzt und seit den Sommerferien wöchentlich ein Extemporale oder Domesticum ins Reinheft geschrieben. (Gesenius, Elementarbuch.)

Geschichte. 2 St. Morin. Wiederholung der römischen Geschichte, besonders der Abschnitte, die im Zusammenhang mit der deutschen Geschichte stehen. Kurze Ubersicht über die römische Kaiserzeit. Deutsche Geschichte des Mittelalters bis zu Karl IV.(Paldamus und Scholderer, Abriß der Geschichte.)

Geographie. 2 St. Morin. Nach einer Wiederholung des Pensums der vorigen Klasse folgte eine genane und ausführliche Besprechung Deutschlands in physischer und politischer Hinsicht. Zur Unterstützung des in dieser Klasse beginnenden Unterrichts in der deutschen Geschichte wurden die wichtigsten historischen Schauplätze genau geschildert. Auf wichtige Verkehrsstraßen wird hingewiesen. Kartenzeichnen.(Kirchhoff, Schulgeographie, §§ 29 34.)

Rechnen. 2 St. Dr. Rausenberger. Schluß- und Kettenrechnung; allgemeine Prozentrechnung; einfache und Zinseszinsen; Diskont- und Terminrechnung; Gesellschaftsrech- nung. Becker und Paul III, 1.4. Abschnitt und sonstige zahlreiche Beispiele. Kopfrechnen.

Algebra. 2 St. Dr. Rausenberger. Faktorenzerlegung, Partialdivision. Heben der Brüche; Addition und Subtraktion derselben. Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten nebst leichteren Textgleichungen. Proportionen. Quadratwurzelausziehen.(Bardey, Aufgaben.)

Geometrie. 2 St. Dr. Rausenberger. Die Lehre vom Viereck, insbesondere vom

Parallelogramm. Die Kreislehre; Flächenvermessung und Flächenverwandlung; der pythagoreische Lehrsatz. Konstruktionen.

Naturbeschreibung. 2 St. Dr. Schauf. Im Sommer Botanik: Keimung und Knospung. Veredelung. Nadelbäume, Gräser, Farne. Ausländische Kulturpflanzen. Im Winter Zoologie: Reptilien, Amphibien, Fische.

Quarta. Ordinarius: Morin.

Evangelische Religion. 2 St. O.-L. Lic. Dr. Kretzer. 1. Biblische Geschichte: Repetition, Erweiterung und Ergänzung der Pensa von VI und V(im Sommer A. T., im Winter N. T.) nach Köhler. Geographie von Palästina. 2. Lieder memoriert, resp. wiederholt. 3. Katechismus: Das 1. und 2. Hauptstück mit den Erklärungen, das 3. Hauptstück ohne die Erklärungen.

Katholische Religion. 2 St. Pfarrer Koenigstein. S. Sekunda.