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der han ich mine unmitezekheit 86 siner swære ie mere si.
ze kurzewile vür geleit, der selben jehe der stüende ich bi, daz si mit minem mære wan ein dinc daz mir widerstat: ir nahegende swære swer innecliche liebe hat,
ze halber senfte bringe doch ez im we von herzen tuo,
ir nôt da mite geringe. daz herze stat doch ie dar zuo.
.......... der innechiche minnen muot,
Nu ist aber einer jehe vil, s0 der in siner senegluot
der ich vil nach gevolgen wil: ie mere und mere brinnet
der senedo muot, sô der ie me 86 er ie serer minnet,« etc.
mit seneden mœren umbe ge,
Wie Tristan, steht der Amadis in gerade so loser Verknüpfung mit der Artussage; Riesen. Zwerge, Feen, Zauberer und ähnliche mythische Elemente treten dagegen im Amadis mehr in den Vorder- grund als in jenem. Baret stellt. die Episode des Amadis als Beltenebros, welche Cervantes im Don Quijote parodierte mit einem ähnlichen Capitel im französischen Prosaroman Tristan zusammen und hält diese Episode sogar für eine Nachahmung des letzteren durch Montalvo selbst oder durch die unbe- kannten Vorgänger Montalvo's, nach deren»antiguos originales« er den Roman ummodelte. Ebenso
Gallehault(Galeotto) vermittelten Zusammenkunft der Königin Ginevra mit Lanzelot zu sehen. Diese Meinung gewinnt an Wahrscheinlichkeit durch mehrfache Anspielungen auf Vorgünge und Personen. deren in dem Sagenkreise der Tafelrunde und des heiligen Grals Erwähnung geschieht ¹).
Es würde nicht schwer sein, eine größere oder entferntere Khnlichkeit noch verschiedener anderer Motive mit solchen der Romane des Artuskreises nachzuweisen, denn die meisten derselben können in einzelnen Zügen ihre Familienverwandtschaft nicht verleugnen ²). Ganz abgesehen von der Masse von Tjosten, welche die Mehrzahl der Ritterromane bis zum UÜberdrusse schildert, erinnert z. B. das Schloß Valderin(Val-du-Rhin) des Zauberers Arcalaus im 19. und 20. Kapitel des ersten Buches des Amadis an das Schastel Marveile des Zauberers Clinschor im Parzival, der Zweikampf des Amadis mit seinem Bruder Galaor— beide erkennen sich nicht— an den des Parzival mit seinem ebenfalls unerkannten Bruder Feirefiz, u. s. w. Dieses Motiv des Zweikampfs zwischen zwei sich nicht erkennenden Brüdern muß Montalvo so gut gefallen haben, daß er noch einmal im 42. Kapitel den Galaor ganz in derselben Weise mit seinem jüngeren Bruder Florestan kämpfen läßzt ³). —
¹) Die auf Tristan und Lanzelot bezügliche Stelle kommt im vierten Buche des Amadis vor, welches Montalvo selbständig verfaßt hat:»Pues este Segurades fué en tiempo del rey Uterpadragon, padre del rey Artus.
y sefor de la gran Bretafa; y este dexé un hijo y señor de aquella insula à Bravor el Brun; que por ser dema- siado bravo le pusiéron aquel nombre que en el lenguaje de entonces hor bravo dezia brun. A este Bravor matô
Ubertreibung die Romane des Amadis und seiner Söhne und Enkel gestalteten, liegt in diesen bretagnischen oder britischen Dichtungen des zwölften Jahrhunderts im Keime, und eben jene der Zeit nach Letzten kehren zu eben diesen der Zeit nach Ersten, auch wieder mit größerer Ahnlichkeit zurück, nur ist hier noch alles im höchsten Grade roh, was dort ausgeklügelt und raffiniert ist, und in der That bezeichnen diese Romane im engern Kreise der britischen Dichtung dieselbe Ausartung, wie die Amadis in der romanischen.«
4) Hier folgt statt einer Inhaltsangabe des Amadis, wie sie bei Braunfels(Kap. II., S. 7— 1 1) zu finden ist, im Manuskript der vorliegenden Abhandlung eine synoptische Zusammenstellung des spanischen Textes des
Bearbeitung, Stuttgart 1857(Bibliothek des litter. Vereins, Band XI.) neu heraus. Die Jahrzahl M. D. LXI., welche sich auf dem Titelblatt des Feyerabend'schen Druckes befindet, ist ein Druckfehler. Die Widmung an
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