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swer niht enleistet sin gebot,
der haât daz adel,
daz im Got
gap, von sinen schulden verlorn, unt haât im dar zuo erchorn einen vater, der unedel ist
von sinem übel zaller frist«.
Der Marner(1230— 1287) macht seinem
Unmut über die Bedrückung des Reiches durch die
Pürsten Luft, nachdem er die Fabel von den Fröschen erzühlt hat, welche sich von Jupiter einen König
erbeten hatten: »Wir sin die vrösche, die
dà schrient;
daz riche ist des tramen(Balken) val, af sint gesezzen arge vrösche nu, die sint des riches eren vient.
Storche, wenne kumestu?
Die des riches erbe slindent(Schlingen), der ist vil: trip si wider in eigen hol, der du niht slinden wil.
Meister Rumeland(1254— 1273) malt die Zeit des Interregnums mit den düstersten Farben:
»„Ir knehte, seht iuch alle vür, des sült ir mir gelouben, der vürsten und der herren vride ist uz gegangen; Swer nu kan tac unde naht hüs unde strâzen rouben, der wirt in der herberge wol enpfangen. Swenne er manniger hande ware in sime sacke bringet,
s0 wirt im gelt, da von im sin gere und ouch s Er kluoger helt,
in biutel dicke erklinget.
ist er dan ein küene rouber grimmes muotes, im gebrichet e des libes, den des guotes«.
»Swaz man sprichet, uns nu brichet
niht sô vil an herren, sô gerihtes:
unreht verdringet ane wer
die rehtikeit, diune kan sich niht ernern.
Ze bœsen wihten rihter pflihten,
swie die sint, ich zige nieman nihtes.
Der sünden und der schanden h waære niht sô grôz, woltenz die
er rihter wern.
Daz diebe, rouber, morder sint, verræter, trieger, valscher wuocherære,
80 vil der ungetriuwen kint,
daz ist der bœsen herren schult, die sie beschirmen.
Daz sint bœsiu mære,
swer tüsent marke roubet, unde daz er mit zwelven büezen mac
mordet, unde stilt, dem rihter, daz er siniu werk verhilt.«


