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Feſtteilnehmern— beſonders meinen alten Mitſchülern— werden wohl nur wenige mehr am Leben ſein) meine herzlichſten Grüße zu übermitteln. Genehmigen Sie nebſt beſtem Dank die Verſicherung meiner vorzüglichen Hochachtung, womit ich bin Ew. Hochwohlgeboren ergebenſter Joſ. Theod. Körner, Hausprälat S. Heiligkeit des Papſtes Pius X., Geiſtlicher Rat und Pfarrer von St. Stephan.“ Auch der in der ganzen katholiſchen Welt bekannte faſt 70jährige Rev. D. Dr. Conſ. Pater Franz Beringer im coll. germ. in Rom hatte durch Vermittlung ſeines ſoeben genannten Schulfreundes einen Gratulationsbrief geſandt, aus dem einige Stellen wiedergegeben ſein ſollen; reden ſie doch in ihrer ſchlichten Dankbarkeit gegen ſeine früheren Lehrer eine für die Jugend ſo eindringliche Sprache, daß ſie hier ver⸗ öffentlicht zu werden beſonders verdienen:„Im übrigen bin ich heute noch der Anſtalt und den geſchätzten Lehrern, die mich fünf Jahre lang mit viel Liebe und Mühe unterrichtet haben, von Herzen dankbar und bewahre ihnen ein gutes Andenken.... Von all dieſen iſt natür⸗ lich niemand mehr am Leben, und wir mit unſeren 68 und mehr Jahren werden ihnen wohl auch bald in die Ewigkeit folgen. Ich habe dort in der Steingaſſe viele ſchöne Tage in meiner erſten Jugendzeit verlebt; ich hoffe und wünſche, daß der jetzigen Generation, die dort unter ganz anderen Verhältniſſen erzogen wird, ein gleich günſtiges Los zuteil werde!“ Herr Hermann Herzberger⸗Berlin faßte ſeine Wünſche in
folgende ſchöne Worte:
„Selten hehrer Freudentag, mag er froh verfließen;
Meines Herzens wärmſter Schlag will ihn dankbar grüßen!
Werkſtatt, die dem jungen Blut mütterlich begegnet
Und ihm gab viel edles Gut: Schule, ſei geſegnet!“
Herr Ober⸗Buchhalter Karl Köhler, Leipzig⸗Plagwitz, depeſchierte:
„Zu aufrichtigſtem Bedauern verhindert, der ſeltenen Schulfeier beiwohnen zu können, bitte ich Sie, wie alle meine ehemaligen Klaſſen⸗ kameraden, meine wärmſten, herzlichſten Grüße entgegenzunehmen. Dank⸗ bare Wehmut im Herzen, gedenke ich unſerer verehrten Lehrer, denen der unerbittliche Tod die Teilnahme an dieſem Feſte verſagte; Dank⸗ barkeit und Ehre ihrem Angedenken. Ihnen, meinen Freunden, und dem gegenwärtig an der Anſtalt wirkenden Lehrkollegium aber entbiete ich den herzlichſten Wunſch, dermaleinſt die Säkularfeier in Geſundheit und Freude begehen zu können. Dem goldenen Mainz indeſſen ein kräftiges Vivat, floreat, crescat auf ſeine Zukunft! Ihr alter Schul⸗ und Klaſſenkamerad.“ Aus Weihſien, Deutſch⸗China, lief eine herzlich gehaltene Glückwunſchkarte von Herrn Fritz Secker ein.„Den Lehrern, ſowie


