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Franzöſiſche Sprache. Lectüre: Phèdre, tragédie par J. Racine; De l'Allemagne par Madame de Staël(16 Abſchnitte). Zur Einleitung in die Lectüre: Abriß der franzöſiſchen Litteraturgeſchichte von ihren Anfängen bis Racine. Gram⸗ matik nach Noiré: Wiederholung der wichtigſten Regeln der Syntax mit münd⸗ licher Wiederholung der einſchlägigen Uebungsſtücke. Mündliche und ſchriftliche Ueber⸗ ſetzung ausgewählter Stücke aus Noiré's Aufgaben zu franzöſiſchen Stilübungen (1. Theil). Die Synonymen, Homonymen, Germanismen und Gallicismen; prover- bes. Etwa alle 14 Tage ein exercitium pro loco. 3 Stunden. Von Oſtern bis Herbſt Bender, von Herbſt bis Oſtern Weyerhäuſer.
Engliſche Sprache. Lectüre: Aus Washington Irving's„Tales of the Alhambra“ wurde überſetzt: Interior of the Alhambra und the legend of the three beautiful princesses; ferner wurde geleſen Shakespeare's Julius Caesar act I. — Grammatik nach Georg(II. Curſus): die Satzlehre. Schriftliche Ueberſetzung der einſchlägigen deutſchen Uebungsſtücke. 2 Stunden. Oßwald.
Italieniſche Sprache. 1. Abtheilung. Lectüre: Silvio Pellico Le mie prigioni cap. 31 bis 36; aus Dante Inferno Geſang 3; ausgewählte Gedichte. Grammatik nach Sauer: die Formenlehre bis zu den unregelmäßigen Zeitwör⸗ tern. Von Oſtern bis Herbſt. 1 Stunde. Bender.— Silvio Pellico Le mie prigioni cap. 1 bis 8; Repetition der Formenlehre und Einübung der unregelmäßigen Zeitwörter. Von Herbſt bis Oſtern. 1 Stunde. Blümmer.— 2. Abtheilung. Grammatik nach Sauer: die erſten 27 Lektionen mit ſchriftlicher Ueberſetzung der einſchlägigen Uebungsſtücke. 1 Stunde. Während des erſten Semeſters Bender, während des zweiten Blümmer.
Hebräiſche Sprache. Lectüre: einige Abſchnitte des Pentateuchs und lib. iudieum. Grammatik: Repetition der Formenlehre; Einübung der Syntax. 2 Stunden. Krämer.
Geſchichte. Von der Reformation bis zur franzöſiſchen Revolution, nach Herbſt. 2 Stunden. Blümmer.
Mathematik. Die Geſtalten und Größen des Raumes und Uebungsauf⸗ gaben zu jedem Abſchnitt. Algebra: Quadratiſche Gleichungen mit zwei und meh⸗ reren Unbekannten, arithmetiſche und geometriſche Progreſſion nebſt ihrer Anwendung auf Zinſeszins⸗ und Rentenrechnung, Combinationslehre, binomiſcher Lehrſatz, Wahr⸗ ſcheinlichkeitsrechnung, die arithmetiſchen Reihen höherer Ordnung, die figurirten Zah⸗ len und die cubiſchen Gleichungen. 4 Stunden wöchentlich. Während des Sommer⸗ Semeſters Schmidt, während des Winter⸗Semeſters Steinhäuſer.
Phyſik. Mechanik. Chemiſche Erſcheinungen. Magnetismus. 2 Stunden wöchentlich. Während des Sommer⸗Semeſters Schmidt, während des Winter⸗Semeſters Steinhäuſer.:37
Turnen. Frei⸗ und Ordnungsübungen, Uebungen an den Geräthen. 2 Stun⸗ den. Schwarz.


