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Wärme d. h. Entſtehens⸗ und Wachſenskraft, und kann ſo, obgleich ſelbſt kein Werden, in einer Dauεμονια‿μνμντμικνmõ(rep. 509 c.) Grund ihres Werdens genannt werden— ebenſo iſt auch die Idee des Guten, als des höchſten Zwecks, nicht blos Urſache der Erkennbarkeit der voobgeva, ſondern auch, obwohl ſelbſt keine aia, ihres Seins. Aber wie iſt ſie denn nicht ſelbſt 251a? Schon die oben angeführte Stelle wies ihr einen os vonrhe— ein anderes als der 76⁴νμQόν des Aristoteles— als ihren Wohnſitz an, ließ alſo ihr Sein im Denken aufgehen; noch ein anderer locus classicus zeigt deutlich, daß ſie außerhalb der 0514 zu denken ſei: rep. p. 500, b: za& M JOσιν έμνσ toννον 0, do ſrvεεμνααι ᷣπre do dAdοο ταςεναα dν‿ a 10 slval kai”? 55 31A.? ˙'ενο vεοτςα τνsεναι, b0 0314.s o ro e, n r. Sxε⁊νsu dis 05d«ꝓ gSSSsl ai ,A,2t OS,ſvCor.—„Eréxetoa d?s 05lasς.— hier iſt die be⸗ deutſame Schwelle, hier der Punkt, wo das ſyſtematiſche Problem an ſeiner exponierteſten Stelle formuliert und das Verhältnis der Erfahrungsrealität zu derjenigen Art von Geltung beſtimmt wird, welche dem Ueberſinnlichen zukommt. Hier liegt die Schöpfung jenes bedeutenden Verhält⸗ niſſes, in das ſeitdem zu allen Zeiten Metaphyſik und Moralphiloſophie geſetzt iſt. Es iſt ein Rätſelwort: Snexea hs 5iaeꝓ gSSßeih zat dev,st 5XSSo?roc, außerhalb des Seins und den⸗ noch höchſtes Sein; damit müſſen wir uns hier genügen laſſen, von einer genaueren Beſtimmung, reſp. Löſung jenes Wortes Abſtand nehmend. Genug, daß wir wiſſen: die Idee des Guten iſt das höchſte Erkenntnisobjekt, das höchſte Maß alles ſittlichen Strebens und Grund desſelben als eine von Menſchenindividuen unabhängige Realität.(cf. rep. VI p. 505 a: trſs 7 ron dddo Déa Hε ον äbda, oAXäwe dzodα⅜.) Alles menſchliche Erkennen iſt mangelhaft, alles Wiſſen Stückwerk, darum ſchien es Platon notwendig, daß die höchſte Zweckidee alles menſchliche Wiſſen überrage. So iſt es nur tendenziöſe Färbung, wenn er dieſelbe an anderer Stelle ſogar als Sε‿νsa ie andeiae beſtimmt.
Der Dualismus der éa, wie er ſich hier in der Entwickelung der Idee des Guten am evidenteſten zeigt, und ſeine eigentümliche Natur ergiebt ſich auch in dem von Platon ſelbſt ge⸗ machten Unterſchiede zwiſchen dem εο τμροςᷣ ðHꝭõ und dem so, df S5.— ein Unter⸗ ſchied, der in jenen durch visus gegebenen zweifachen Bedeutungen ſchon angedeutet war. Das Erſte iſt offenbar das so eoen mac, der Eindruck in der Seele, das Zweite das 6 eo, 7 ο oder so ärs. Aber höher ſteht nicht das Erſte, ſondern das Zweite: denn in ihm giebt ſich erſt Zweck und Bedeutung kund. Alſo wäre der Unterſchied ein ſcharf zu begren⸗ zender? Nein, er muß vielmehr gänzlich fallen vor der entſcheidenden Thatſache, daß auch das 6soy e de, d. i. die Idee nach ihrem Eindruck in der Seele, von Platon als Zweck gefaßt und dieſer„regulative Gedanke“ dann zum„conſtitutiven Begriffe“ wird, ſo daß die Koincidenz des ⁴εeo os dc und des xοε*ον m m¶οοε auf der Hand liegt. Ein Beweis für dieſelbe iſt folgendes Beiſpiel bei Platon: rep. X p. 597: Es giebt drei Stufen ſchöpferiſcher Thätigkeit. Die höchſte iſt die des Schöpfers, die zweite die des Werkmeiſters, die dritte die des Nachbildners. Auf dieſen nun, den wpnrh-, kommt es an; denn einerſeits iſt in ihm der Ein⸗ druck der Idee des n buobſ, alſo das οεερ τμμς μάς᷑— ebenſo wie es im Werkmeiſter wirkſam war— lebendig, andererſeits aber ſtellt ſich in dem τεο απ des Werkmeiſters, das er vor Augen hat, derſelbe Zweck dar, wie in dem von ihm nachgebildeten Kunſtprodukte, ſo daß auch hier wiederum der Unterſchied zuſammenſinkt.


