Aufsatz 
Rede, gehalten bei der Feier des 25jährigen Regierungsjubiläums Sr. Hoheit des Herzogs
Entstehung
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21.

digster Kriegstüchtigkeit zu erhalten, ein Streben, welches er, um vor vielem Andern hier nur dies eine zu erwähnen, noch jüngst durch Einführung und eifrige Pflege der militärischen Gymnastik bethätigte, dafür zeugt neben der Bewährung durch That und Erfahrung auch die laute und neidlose Anerkennung, welche unseren vortrefflichen Truppen aller Waffengattungen von den ersten militärischen, Autoritäten des Auslandes bei jeder Veranlassung zu Theil geworden ist. 5 He 18 18 ns Ich kann hier nicht unterlassen, indem ich die vndienstvolle Wirksamkeit unseres Herzogs nach dieser Seite hin betrachte, noch ein Blatt aus unserer vaterländischen Geschichte unserer Erinnerung wieder vorzuführen, ich meine die Proclamation vom 17. April 1849, in welcher der Herzog, als an ihn der Ruf ergangen war, seine tapferen Soldaten, mit anderen deutschen Truppen vereint, in den Krieg gegen Dänemark zu führen, mit Freuden diesem Rufe im Dienste des Vaterlandes folgen zu wollen erklärte und dann folgende wahrhaft fürstliche Worte zu seinem Volke sprach: Nachdem in der innern Landesverwaltung alle Aenderungen, die ich Euch zu. gesichert, theils ausgeführt, theils so weit vorbereitet sind, dass sie nur noch der Zu- stimmung der Stände bedürfen; nachdem ich mich bereit erklärt habe, die Opfer zu bringen, welche die Einigung, die Macht und Grösse des gemeinsamen Vaterlandes von mir forderte, halte ich mich auch verpflichtet, da wo Deutschlands Gefahren und Deutschland Ehre meine persönlichen Dienste in Kprdoh nehmen,. binter keinem Sohne des Vaterlandes zurückzubleiben. 161 feart Haltet fest an Ordnung und Gesetz wie es einem kheien Volke genzemt, und bewahrt mir Eure Liebe und Treue, wie ich sie Euch bewahre. Gott sei mit uns Allen! rüid 2eni 1E3 Wir wissen Alle, wie Snenänge unsere buare vsterlamdichen Truppens dem Vertrauen ihres Kriegsherrn entsprachen, wie in dem Kampfe bei Eckernförde am 5, April 1849, der in den Annalen der deutschen Kriegsgeschichte mit unauslöschlichen Zügen eingetragen ist, die von dem General von Hadeln zu einer wahren Musterwaffe organisirte Herzogliche Artillerie unter Führung des damaligen Hauptmanns Müller ihre erste und zugleich so glorreiche Waffenthat vollbrachte, wie der Herzog, der jedem Verdienste mit Freuden seine Kronen windet, diesem tapferen Officier einen Ehren- säbel verlieh und die Unerschrockenheit vor dem Feinde, durch welche sich viele Officiere und Unterofficiere hervorgethan hatten, durch andere Auszeichnungen aner- kannte, wie ihm dann gleichzeitig die Freude zu Theil wurde, die Tapferkeit, mit wel- cher das 2. Bataillon, unter Führung des damaligen Majors Dümmler, in dem Badischen Feldzuge den gerechten Erwartungen seines Kriegsherrn in den Gefechten bei Gerns- bach, Grosssachsen, Sinsheim und Oos in vollem Masse hen aeu hatte, durch ähn: liche militärischfe Auszeichnungen zu belohnen.» 3 Die eifrige Fürsorge welche unser Landesfürst der Husbiläung seiner Taeppan möhuat und auch widmen muss, wenn er erfüllen will was sein Beruf als oberster Kriegsherr von ihm fordert, diese Fürsorge widmet er und das ist das höchste Lob, welches seiner Regierung