troffen, dass in jeder bürgerlichen Gemeinde ein Lehrer und,[wo es das Bedürfniss verlangte, auch mehrere angestellt wWurden, Um ferner den unter sehr abweichenden und mangelhaften Formen in den verschiedenen Landestheilen bestehenden öffentlichen Unterrichtsanstalten eine aweckmiissigen uncdl in Pinander greifende Einrichtung zu ge- ben, wurdè ebenfalls im Jahr 1817 ,und zwar zunter'm 24. März das berühmte Schul- edict erlassen) als dessen geistige Urheber, Redactoren und Beförderer Schellenberg und von Ibell zu betrachten 1sind, leine! landesherrliche Verordnung über das Schul- wesen, welche der Organisation desselben in mehreren deutschen Staaten zum Muster gedientn hat und Non sehr lausführlichen Iustructionen,„für Schulinspectoren und Schulvorstände, Schulordnungen und Lehrplänen für Gymmnasien und Pädagogien, für das Lehrerseminar und für Volks- und Realschulen begleitet war, durch deren Aus- führung vorzugsweise bewirkt worden ist, dass das uassauische Schulwesen bald auch im Auslande einen so guten Klang erhielt und foöortwährend bewahrte. on,
Zur köheren Nubbildung für den Betrieb der Landwirthschaft wurde das land. withschaftlichle lüstitut 2uldstein gegründet und später nach dem Hofe Geisbérg bei 7 lesbaden g'erlent. A noh des Tmeereiehfsdenene. für Tasbstumm für Felches damals nasideise mit Viter an, indem pereits im Jahr 1820 die⸗ von dem Freiherrn Hugo von Schütz gegrundete Ta heränmenlehränstalt zu Camberg zu einer Sraletsanatalt er- hoben vurde. 19 Agins. 1T adoieraus goe ban tebüirtoun ouis 15tlSSr X bn
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epe durchgreifende Thugestaltung, indem ebenfalls bereits im Jahr 1817 die sehr man- gelhatten Gelehrtenschulen, vtehe unter verschiedenen Naméen- in vielen Orten des Langes bestanden, utgehoben und an ihrer Stelle das Tandelgymnasiüm zu Weilburg
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und die drei Pudagosien; 24 Dillenburg, Tadamar und Wiesbaden gegründet wurden, welche pald u unter tüchtigen Vorstehern und Lehrern eine erfreuliche Wirksamkeit ent- falteten. Der gleichzeitig begründete Centralstudienfonds erhielt die Bestiüünung, für
die Beldrknshs der Senanpten und anderer höherer LLehraustalten zu sorgen, und bei 19100I, 7 lhresdeselenten der inuahme hatte die Tandesstsderbässe ergänzendl einzutreren.
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un Eines der olents Preignisse, in der Regierung, des unxergesslichen Herzogs
Wilheln war die Einführung der Schom, von seinen hochyerdienten Vorgängern dem
Lande verliehenen, Verfassung in das Staatsleben. Es war am 3. März 1818, als in einem Zuder feierlichen,„Handlung. eingerichteten Saale des älteren Schlossgebäudes die Erötffnung der ersten, Standeversammlupg. des Herzogthums Nassau erfolgte. lch kann mich nicht enthalten, aus der trefflichen Thxonredę des Herzogs Wilhelm wenig. stens den Eingang und den Schluss anguführen.
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nin Nur eine zultrauernder Stimmung des ganihe Paugrn— 3
sprach der edle Fürst,„begleitet mich in diese Versammlung. Ich spreche sie in dem
aus meinem tiefsten Gefühle lervorgehenden Wunsche aus, dass es dor göttlichen 2*


