als eim Drittheil der Arealfläche des Landes mit Wald bedeckt istund da fast vier Fünftöl' allér Waldungen des Landes zu dem Corporationsvermögen der Gemeinden gehören, so wurden für diese die Waldungen durch die Verbesserung der Forstver- waltung zu einer so reichen Quelle des Ertrages, dass die Einnahmen àus denselbeh den Betrag aller Staatsubgaben weit überstiegen und dadurch die ökonomische Lage der Gemeinden ungemein verbessert wurde. Schon um die Mitte des Jahres 1816 Kurden jene voftrefflichen Verordnungen über die Gemeindeverwaltung érlassen, deren Erfolg ein so überaus(günstiger war, dass die Einnahine aus dem Corporationsver- Hggen der aubas a in Tahre 181 die des Tahres 181Gennn mehbn als 850, boc. fl. Senadessleagg bereits im Jallre 1817 von den 824 Gemieindem Ae Tierachchuman 206 völlig schuldenfrei wurden, mithin für sie die Wirkungen eines Dihinhese aehdend rehe schon während der ersten Friedensjahre verschwanden. h b0 Bumidor⸗ Von den wichtigen Einrichtungen, an welchen das Jahr, 1817 so reichsist, er- wühne ich zuerst die nach vorausgegangenen Berathungen auf der Generalsynode zu TAen A 31 Qeetober des Leuandfen⸗ Jahres niolees ehelnigune den. Angebürieen
Dieése erhielt durch das Edict vom 8. Apri 1818 ihre Varfassungiund an rs Spitae Wurde ein Landesbischof gestellt; zur beruflichen Vorbildung der Candidaten der evan' gelischen Theologie aber wurde das Seminar zu Herborn, nachdem die dortige Uni versität im Jahr 1817 aufgehoben worden war, errichtet.) Zur Regelung der kirch, lichen Verhältnisse seiner katholischen Unterthanen, welche bis dahim durch eint von dem Bischofe von Trier abhängiges Generalvicariat geleitet worden waren, trat Her- zog Wilhelm mit den Regierungen von Württemberg, Baden, beiden Hessen und der freien Stadt Frankfurt zur Errichtung der oberrheinischen Kirchenproeinz unter einem geieinschaftlichen Erzbischofe von Freiburg als Metropoliten in Verbindung, und 1827 wurde für Nussau und Frankfurt das Bisthum Limburg eerrichtet und aus dem Her- z0glichen Domanfalvermögen durch Ueberweisung bestimmter Güter und Einkünfte, aus- gestattet. Welehe Fürsorge der Herzog Wilhelm den kirchlichen Bedürfmissen, Seiner Unterthanen zuwandte, wird man schon daraus erkennen, dass unter seiner Regierung 23 evangelische und 15 katholische Kirohen, überdies 7 Synagogen für die israeli- tischen Einwohner des Herzogthums neu erbaut worden sind.. wrhrf TIeI lal. anb Im Anschlusse an die verdienstvolle Thätigkeit, welche der Herzog Wilhelm den religiösen Culten widmete, gedenke ich ferner der ausgezeichneten Fürsorge, welche er dem Unterrichtswesen, von dessen grossem Einflusse auf die Wohlfahrt eines Staa- tes er die lebendigste Ueberzeugung in sich trug, zuwandte. Während früher in man- chen Theilen des Landes für alle Gemeinden eines ganzen Kirchspiels nur eine’ eine zige Schule vorhanden gewesen war oder gar Personen, welche selbst kaum lesen und schreiben konnten, für einige Monate gedungen worden warén, um den Kindern einer Gemeinde einen nothdürftigen Unterricht zu ertheilen, wurde jetzt dahin Fürsorge ge
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