Aufsatz 
Rede, gehalten bei der Feier des 25jährigen Regierungsjubiläums Sr. Hoheit des Herzogs
Entstehung
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erwähnenswerther Gegenstände auf, dass dieser Reichthum nothwendig für die Auswahl in Verlegenheit setzen muss; andrerseits hat es auch viel Bedenkliches, einen Zeitabschnitt gleichsam zum Gegenstande historisch-objectiver Betrachtung zu machen, in dessen Mitte man selbst steht, der noch in lebendiger Entwickelung begriffen ist: eine Schwierigkeit, welche noch dadurch vermehrt wird, dass Begebenheiten der Gegenwart in Jedem eine so persönliche Theilnahme hervorzurufen pflegen, dass nicht leicht ein Einzelner für Ale. genau dengrjehtigehit Ton Zzu. treflen uhd lig Dzur h Betrachtwig horangezogenen Gegen- stände und Momente zur Mekriedigung Uler LasPutesa und zu entwickeln im Stande sein wird. Und dennoch OhuslOſch r 11Steehliest LRgdag Feld der Geschichte zu betreten, wenn ich nicht im voraus jeder Hoffnung, die mir gestellte Aufgabe zu lösen, uieltrentsGhlagen: will perdénnsunser Landesfürst ist eine Historische Persönflichkéit und das Land, Welehes er schon seit O Janger Zeit mit Segen regiert, bildet in Glied des Prossen doeutbchen Vaterlandes und lät in seiner Beziehttng zu dieseni 0GI dls im(seiner selbstständigen Stellung als Dinzélstaat seine Geschichte? das Lében heAc Fürsten aber insbesondere lässt sich, eben weil er Keim Privatmann, sondern ein öffent- licher Oharakter, eine historische Persönliehkeit ist, Hursdann richtig auffassen und ver- stehen, wenn durch die Geschichte seiner Zeit der Hintergrund der Darstellung ge- bildet wird. Nun ist ein Vierteljahrhundert, mag es aucll vor dem Auge des allmäch- tigen Gottes nur einem Augenblicke: gleichen, für ein menschliches Auge ein grosser Zeitraum, und betrachtet man diesen mit Beziehung auf einen ganzen Staat, so muss sich nothwendig eine Fülle des Stoffes aufdrängen, dessen Auswahl dem Darsteller nur Verlegenheiten bereiten kann. Aber die Schwierigkeit wird noch vermehrt, wenn mun erwägt, dass wie die Gegenwart nicht verstanden werxdenl kann büne gie⸗ Ver-

gangenheit, nach dem Denkspruche: A i nasd dioe zziwog sbuil 44[aslrob* 7 HonH 1br9N O elDas echte Neue keimt nur aus dem Alten, 1X 491131 ASidrn n aaaat Vergangenheit muss unsere Zukunft gründen, 1 Düu döe dib

so aueh die Regierung unseres Herzogs ohne Zurückgehen auf die ihr zundchst voran- gehende Zeit nicht vollständig begriften und recht gewürdigt Wwerden kann, und dass mail je Weiter man in dieser Betrachtung zurückgeht, desto mehr das Bedürfniss fühlen wird) noch Kiefer in Klio's Halien einzudringen, um für Mahclles den Schlussel zu finden, was dureh die- Zeitgeschiclite selbst nieht Hinreichend erkläxt wérden kann. Und doch muss! man sich entsellliessen, auch die dem letziverflossenen, Vierteljabr- hundérté vorangehende Zeit in den Kreis der Bèträchfing ku- zichen, da die Regierungs- thätigkeit unseres Herzogs auf die Wirksamkeit seiner nachsten Vorgänger sich gründet und als eine Fortsetzung dessen betrachtet werden uruss, Kas Sie mit dem göttlichen Beistande zu ihrer Völkeri Wohlfahrt geschaffen und pegründet haben. Indem ich nun bei diesem frohen Feste der Gegenwart auf die Vergdngeilieit zurückgreife, entspreche ichz wie es Hauf der einen Seite durch die Natur der mif gestellten Aufgabe nothwen- dig bedingt wird, auf der anderen Seite einem des dsehönsten Charulkterzuge unseres

Mürstennund zwar dem historischen Sinue, der ihn bei allen seinen Handlungen und 1