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nur unter jenen Bedingungen erteilt werden, unter welchen diesen nach den Bestimmungen des§ 3 der Schulbesuch gestattet ist. Ausnahmen sind auf Grund eines amtsärztlichen Zeugnisses zulässig.
§ 14. Bei Beginn eines jeden Schuljahres und beim Auftreten einer Epidemie sind die§§ 2, 3, 4, 5, 6, 13 und der Schlußsatz des§ 10 dieser Verordnung in jeder Schulklasse zu verlesen und ist ein Abdruck derselben den Eltern und Haushaltungsvorständen der Schüler gegen Empfangs- bestätigung zu übermitteln.
Der Erlaß des k. k. steiermärkischen Landesschulrates vom 14. Novem- ber 1904, Z. 12.537, erklärt den 31. Oktober eines jeden Jahres als Tag des Reformationsfestes zum Ferialtage für alle Schüler evangelischen Be- kenntnisses.
Gemäß dem Erlasse des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 9. März 1905, Z. 6243, der die Aktivierung der Prüfungskommission zur Abhaltung der Ergänzungsprüfungen für Realschulabsolventen behufs Zulassung zu den Universitätsstudien in Graz betraf, bestimmte der Erlaß des k. k. steiermärkischen Landesschulrates vom 2. April 1905, Z. 3162, daß „die Ergänzungsprüfungen am k. k. II. Staats-Gymnasium in Graz erforder- lichen Falles jährlich zweimal(im März und Oktober) vor einer Prüfungs- kommission abgelegt werden, die aus folgenden Mitgliedern bestehen wird: a) aus dem zuständigen Landesschulinspektor oder dessen Stellvertreter als Vorsitzendem, 5b) dem o. ö. Professor der k. k. Karl-Franzens-Universi- tät in Graz, Dr. Heinrich Schenkl als dem vom akademischen Senate nominierten Vertreter der Universität, c) den Professoren Alois Sieß, k. k. Schulrat, und Dr. Hans Gutscher, von dem der erstere als Prüfer der philosophischen Propädeutik und einer der klassischen Sprachen, der letztere als Prüfer einer der klassischen Sprachen fungieren wird.“
Der Erlaß des Herrn Ministers für Kultus und Unterricht vom 16. Sep- tember 1904, Z. 32.629(Erlaß des k. k. steiermärkischen Landesschulrates vom 1. Oktober 1904, Z. 10.501) betraute den Professor an der Staats- Realschule in Salzburg Herrn Schulrat Hermann Lukas mit den Funktionen eines Fachinspektors für den Zeichenunterricht an Mittelschulen, Lehrer- und Lehrerinnen-Bildungsanstalten in Steiermark für das Schuljahr 190405.
X. Studenten-Unterstützungsverein.
Im abgelaufenen 36. Vereinsjahre 1904,05 sind dem Vereine von Mit- gliedern und Wohltätern folgende Beiträge und Spenden zugeflossen:
Von der Steiermärkischen Sparkasse 1000 K.
Von Frau Baronin Berta v. Haynau, Hauptmannswitwe, von den Herren Dr. Friedrich Dimmer, k. k. Universitäts-Professor, Dr. Siegfried R. v. Kirchsberg, k. k. Statthaltereirate, Johann Manowarda Edl. v. Jana, k. u. k. Hauptmanne i. R., Richard Rougon, k. u. k. Oberleutnant i. R. und Gutsbesitzer, je 20 K.
Aus der Anton Dekleva'schen Stiftung 19 K.
Von Herrn Eduard Eichler aus dem Erträgnisse eines Schülerausfluges 16 K.
Von Frau Paula Andrieu, Privaten, Frau Gräfin Johanna Hartenau, Generals- witwe, Frau Therese Kleinoscheg, Fabriksbesitzerin, Frau Maria Thomas, Privaten, Frau Ida Wokaun, Privaten, von den Herren Dr. Otto A damek, k. k. Gymnasial- Direktor, Karl Arbesser v. Rastburg, Gutsbesitzer, Dr. Anton Grießl, Domdechanten, f.-b. Konsistorial- und geistl. Rate, Ritter des Ordens der Eisernen Krone III. Klasse etc., Leopold Hofbauer, f.-b. geistl. Rate und Pfarrer, Dr. Eduard Martinak, k. k. Uni- versitäts-Professor, Hans Freih. v. Salis-Soglio, k. k. Statthaltereirate, Sr. Exzellenz Otmar Edl. v. Zawodsky, k. u. k. Feldmarschall-Leutnant i. R., Karl Zetter,


