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UÜbersicht der Arten.
1. Flügelmal und Flügelhäutchen schwarz oder schwarzbraun: 2.— Flügelmal gelb, Flügelhäutchen weiß: 3.
2. Analanhänge schwarz: O. cancellatum.— Analanhänge weiß: 0. albistylum.
3. Flugelmal höchstens 3mm lang: 0. brunneum.— Flugelmal 4 mm lang: 0. caeru- lescens.
* 1. Orthetrum Cancellatum.
LINNE, Syst. nat., ed. X, 1758, S. 544, Nr. 7: Libellula cancellata: L. alis basi immaculatis, abdomine dorso lateribusque interrupte luteis. 1761, S. 373, Nr. 1465.— MöLLER, 1764, S. 61, Nr. 537; 1767, S. 124, Nr. 7.— FABRICIUS, 1793, S. 378, Nr. 18.— LATREILL.E, 1805, S. 13, Nr. 5.— VAN DER LINDEN, 1825, S. 11, IV.— BURMEISTER, 1839, S. 859, Nr. 70.— HAGEN, 1840, N. 4.— CHARPENTIER, 1840, S. 65, Nr. 5.— SEI. XS, 1840, S. 37, Nr. 4.— RAMBUR, 1842, S. 77, Nr. 63.— BRITTINGER, 1850, S. 331, Nr. 4.— SELYS, 1850, S. 12, Nr. 5.— BEAUER, 1857, S. 14.— AUSSILRER, 1869, 8. 235.— SELYS, 1887, S. 12, Nr. 15.— KREIGI, 1892, 8. 14, Nr. 5.— TUMPEI, 1901, S. 37.— PUSCHNIG, 1905, S. 23.— Orthetrum cancellatum: MEVER-DUR, 1877, 8. 330, Nr. 19.— ROSTOCkK, 1888, S. 126.— KIRBX, 1890, S. 38, Nr. 35.— WIEDEMAXNN, 1894, S. 75.— Libella cancellata; BRAUER, 1868, S. 731.— KOIHAUIT, 1896, S. 37, Nr. 1.— Libellula frumenti: MULILER, 1764, S. 62, Nr. 551.— Lib. lineolata: CHARPENTIER, 1825, S. 44.
Abbildungen: SCHXFFER, 1761, Taf. 206, Fig. 3, GG.— CHARPENTIER, 1840, Taf. 5, G und Q.— TUMPEL, 1901, Taf. III.
Maße: Ganze Lünge 47— 52, Hinterleib 28— 32, Vorderflagel 36—44, Hinter- flugel 34— 40, Flugelmal 3— 3˙5.
Der Kopf ist gelb oder braun; die Augenschwiele ist beim Männ- chen braun mit zwei kleinen schwarzen Punkten, beim Weibchen grünlich, schwarz umrandet, besonders bei ersterem stark hervortretend; Augen grün; Schläfen schwarz mit gelben Flecken, glatt; Hinterkopf schwarz, gelb gefleckt. Der Prothorax ist schwarz, sein Hinterrand aufgebogen, ausgerandet, auch an den Seiten gelb, bewimpert. Der grünbraune, gelb behaarte Thorax hat auf der Oberseite zwei schwarze oder dunkelbraune Streifen, ebenso an den Seiten schiefe schwarze Bänder, und ist bei alten Männchen blau bereift. Die ungefleckten, glashellen Flügel sind bei jungen Weibchen gelblich verwaschen; die Vorderrandader und einige Adern am Flügelgrunde sind gelb, das übrige Adernetz schwarz; Flügel- mal schwarz oder schwarzbraun, Flügelhäutchen dunkelgrau bis schwärzlich. An den schwarzen Beinen ist die Innenseite der Schenkel bei Weibchen rötlich oder gelb. Der ziemlich breite Hinterleib ist flachgedrückt, am Grunde verdickt; seine Grundfarbe ist bei beiden Geschlechtern bräunlich- gelb, bei jungen lebhaft gelb, oben jederseits mit einer schwarzen Längs- linie, welche an den mittleren Segmenten gelbe halbmondförmige Rand- flecken begrenzt; bei alten Männchen ist der Hinterleib bis auf diese Randflecken blau bestäubt; die vier letzten Segmente sind beim Männchen grau bis schwarz. Die Weibchen haben den Rückenkiel nicht schwarz, die Seitenränder des vorletzten Segmentes verbreitert und nach innen gerollt, die Unterseite größtenteils schwarzbraun. Die oberen Analanhänge der Männchen sind spindelförmig, fein behaart, braun oder schwarz, der untere kürzer, dreieckig, aufwärts gekrümmt, am Ende etwas ausgerandet; die Anhänge des Weibchens sind von gleicher Farbe, kürzer, zugespitzt; Scheidenklappe breit ausgerandet, ihre Ränder rinnenartig aufgebogen.


