) 33(
den iſt, die anderen zur Uebung in ſchriftlichen Auf ſä ten verwendet.
Im Hebräiſchen wurden in zwey Stunden der Woche die regelmäßigen und unregelmäßigen Verba genau durchgegangen, und mehrere Abſchnitte aus Ge⸗ ſenius Chreſtomathie geleſen, mit mündlicher nnd ſchriftlicher Analyſe.
Zur Uebung im Helleniſtiſchen las und erklär⸗ te man lat. in einer Stunde der Woche Act. V— XV.
2 5. Lectionen des dritten Lehrers, Profeſſors Dr. Hupfeld.
Im Griechiſchen wurde wöchentlich in zwey Stunden nach Jacobs trefflichem Elementarbuche erſt Thukydides, dann die epitaphiſche Rede des Lyſias geleſen, und nach Beendigung derſelben J ſo⸗ krates Panathenaikos angefangen. Man rich⸗ tete dabey ſein Hauptaugenmerk auf die Grammatik, ließ die Schüler die Regeln nach Buttmann, Mat⸗ thiä(Schulgr.) und Viger aufzeichnen, und ſtellte darüber in der folgenden Stunde eine Prüfung an. Auch wurde jedes Penſum von den Schülern ſchriftlich überſetzt.— In der dritten Elaſſe beſtehen drey Ab⸗ theilungen, von denen die erſte den etymologiſchen Theil der Gramwatik nach Krebs, neben welchem auch Buttmann gebraucht wurde, beendigt hat, die zwey⸗ te bis zu den verbis barytonis, Activum, und die


