Aufsatz 
Philologisch-kritische Untersuchung über die Redensarten: nescio an ullus und nescio an nullus
Entstehung
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werde, wenn man erwägt, daß ne-quidem niemals eine vorhergegangene Negation aufhebt, wie ſich aus folgenden u. m. a. Stellen ergiebt: Cic. Verr. 1, 60: non enim praetereundum est ne id qui- dem, wo ne-quidem in dem nämlichen Gebrauche ſteht, wie in obiger Stelle. Id. de div. II, 55:· quorum ficta aperte nunquam ne me- diocri quidem cuiquam, non modo prudenti, probata sunt.

Anm. Wenn Bremi am angeführten Orte behaup⸗ tet, daß in Ciceros Zeitalter nescio an immer eine beſcheidene Bejahung enthalte, ſo beweiſen die drey letzteren Stellen aus Cäſar, aus einem Brie⸗ fe des Cäcina an Cicero, und aus Cicero ſelbſt da⸗ gegen.

Für den zweyten Fall:

Liv. II, 2.: Id sacerdotium pontifici subjecere, ne additus nomini honos aliquid libertati, cujus tunc prima erat cura, ofüceret: ac nescio, au nimis undique eam minimis quoque rebus muniendo modum excesserint, und ich weiß nicht, ob man nicht darin, daß man ſie durch die allerkleinlichſten Anſtalten zu ſichern ſuchte, zu weit gegangen iſt, oder vielleicht iſt man darin zu weit gegangen.

Cic, Fin. V, 35.: sed etiam Peripatetioi veteres, quorum princeps Aristoteles(fuit), quem, excepto Platone, haud scio au recte dixerim

principem philosophorum.