Aufsatz 
Der Unterricht in der französischen Grammatik nach Dr. G. Ploetz, Elementarbuch E
Entstehung
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Le premier und le second ausgenommen, werden die Ordnungszahlen vermittelst der Endung ieme gebildet(= lat. esimus), vor der natürlich das e von guatre, onee, trente, mille u. s. w. ausfallen muss. Besonders zu merken sind wegen ihrer Schreibung le cinquieme(vgl. cinquante) und le neuvième(vgl. neuf, neuve) und wegen des Anlauts"ε huitieme und le oneioe (s. Bem. zu huit und onæe in L. 21). Zur Uebung des Monatsdatums lasse man jeden Schüler seinen Geburtstag angeben und knüpfe daran die weitere Frage: guel dge ds-tu donc? damit er lernt, dass er mit ſai douee ans u. s. w. zu antworten hat. Die Grundzahl wird ferner statt der Ordnungszahl nicht nur zur Unterscheidung gleichnamiger Regenten, sondern gleichnamiger Personen überhaupt gebraucht: Pie X est le successeur de Léon XIII Muller II etc. Ab- weichend vom Deutschen steht vor der Zahl kein Artikel. Auch darf dasselbe gilt vom Monatsdatum hinter die Zahl kein Punkt gesetzt werden, welcher Abkürzung der Franzose sich auch zur Bezeichnung der Ordnungszahl nicht bedient, sondern 17, 24, Z ame oder Ze, 4⸗ u. s. w. schreibt. Bei jeder Klassenarbeit lasse mau das Monatsdatum an den Rand schreiben, z. B. Mercredi, 5 mai. Im Satze stellt man den Artikel voran: Nous acons écrit ce thome le Feudi, I4 juin.

Die Syntax.

Wie der Quartaner, der zwei Jahre lang Unterricht in der lateinischen Formenlehre gehabt hat, sich nebenher allmählich eine gewisse Menge syntaktischer Kenntnisse erworben hat, so darf auch bei einem Schüler, der nach einem zweijährigen Elementarkursus im Fran- zösischen in die Obertertia eintritt, ein entsprechendes Mass derselben in dieser Sprache vor- ausgesetzt werden. Man gebe sich jedoch nicht dem Irrtum hin, dass ihm diese wofern sie nicht in der Grammatik angegeben sind durch das sich entwickelnde Sprachgefühl mit der Zeit von selbst anfliegen oder ohne Zutun des Lebrers von ihm mit dem Verstande erfasst werden, sondern erkläre alle syntaktischen Erscheinungen, zumal wenn sie vom Deutschen abweichen, auf induktivem Wege aus den französischen Stücken und lasse auch bei Gelegen- heit geeignete Musterbeispiele lernen, auf die man immer wieder zurückgreifen kann. Ein tieferes Eingehen auf die syntaktischen Gesetze ist auf dieser Stufe auch darum wünschens- wert, weil später die Zeit dazu fehlt. Ich werde nun im folgenden zeigen, welche Fülle syn- taktischen Stoffes aus unserm Lehrbuch gelernt werden kann, dessen Wissen teils notwendig ist für das UÜbersetzen der deutschen Übungsstücke, teils eine schätzenswerte Grundlage für die systematische Behandlung der Syntax in den nächsten Klassen bildet. Daher werde ich, während im Elementarbuch die wenigen darin angeführten syntaktischen Regeln nach Bedarf und nicht nach einem bestimmten Plan gegeben werden, die folgenden Ausführungen im Anschluss an die Sprachlehre von Ploetz-Kares geben.

I. Die Wortstellung.

Aus dem Beispiel der Elementargrammatik: Prite a fermé la porte entnehmen wir die Regel(§ 50): Die regelmässige Wortstellung(im Aussagesatze) ist: 1. Subjekt, 2. Prädikat, 3. Objekt. Hülfsverb und Partizip dürfen nicht durch das Objekt getrennt werden. Das Beispiel: Fome est sitube sur le Tibre würde ich ganz aus dem Spiel lassen, weil der Schüler übersetzen soll: Rom liegt am Tiber. Dann zeige man weiter an dem Satz: Notre Aotte a visité les lieuæx ou la flotte de la Grèce a battu les Perses(3), dass die Regel auch für Nebensätze gilt und an:"'odeur de la rose est agréable à l'homme(4), dass auch das prädikative Adjektiv nicht von der Kopula getrennt werden darf, und bemerke ferner, dass Objekt(unter dem Lateinschüler schlechthin den Akkusativ zu verstehen pflegen) auch jede präpositionale Ergänzung sein kann, und dass überhaupt, wie in le seul étre doue de la parole(4), der ab- hängige Satzteil dem regierenden folgt. Aus dem Satz: Dieu a donné la parole d'homme(4) ergiebt sich dann weiter, dass das präpositionale Objekt(in diesem Falle der Dativ) dem Akkusativobjekt folgt. Weitere Beispiele dafür sind: Les Génois ont érigé une statue d Christophe Colomb(7) und la France a déclaré la guerre à ÖAllemagne(8). Schon in L. 4 entnehmen wir dem Satz: Apres la mort de l'homme, l'äme retourne Dieu die Regel: Diese Wortstellung