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Ausnahme der ersten Person Singularis— das Pronomen, bei der Verneinung pas zu betonen, nach dem Grundsatz, dass bei einer Wortgruppe der Ton, wie bei einem einzelnen Wort, auf der letzten Silbe liegt. Daran schliesse man das Durchkonjugieren kurzer Sätze, wie pai un livre, je suis content, je quitte la place, damit sich der Schüler gewöhnt, kleine Wort- gruppen in einem Atem zu sprechen.
c) Bei den einfachen Formen von avoir und étre sind zugleich zur Uebung der Bin- dung die mit den Partizipien eu und aimé gebildeten Zeiten in der angegebenen Weise durch- zukonjugieren.
d) Bei der regelmässigen Konjugation müssen auch die Endungen für sich buch- stabierend aufgezählt werden, z. B. beim Präsens von donner:-e,-es,-e,-ons,-es,-enk.
e) Manche Endung kann schon vor ihrem Erscheinen in der systematischen Gram- matik aus den vorläufig als Vokabeln gelernten Verbalformen abstrahiert und danach durch Analogie andere gebildet werden, z. B. in L. 1 nach ferme, fermez, fermé: donne, donnez, donné, nach il donne: il ferme, in L. 2 zu visité, quitté: il quitte, quitte, quittes, zu nomme: il nomme, nommez, nommeé, in L. 3 zu il aime: aime, aimee, aimé, in L. 4 zu il adore, il retourne dieselben Formen, zu ils adoraient, ils brülaient: il brüle, brüle, brülez, brülé und ils fermaient, ils don- naient, ils visitaient, ils nommaient, ils quittaient, ils aimaient, ils retournaient, in L. 5 zu ſ'aime und je prie: Jje ferme, je donne, aime, il aime, aimé, aimez, ils aimaient u. s. w. Natürlich dürfen solche Formen nicht schon zum Gegenstand schriftlicher Uebungen gemacht werden; sie lassen sich aber gut zu Sprechübungen verwenden. Die Paradigmen in gemeinsamer Arbeit mit der Klasse durch Induktion aus den französischen Uebungsstücken zu konstruieren, halte ich für unnötig. Es nimmt sich zwar hübsch aus, wenn der Lehrer z. B. den Stamm aim mit dem mugehörigen Fürwort sechsmal unter einander an die Wandtafel schreibt und dann die von den Schülern gefundenen Endungen mit bunter Kreide, beim Futurum, sowie beim Präsens der Verben auf ir sogar mit zwei Farben hinzufügt, aber die Schüler sehen es nur als eine Spielerei an, und vor allem geht dadurch viel Zeit verloren. Die Hervorhebung der Endung in den Paradigmen durch fetten Druck, der vielleicht auch in den französischen Sätzen hätte angewandt werden können, überhebt uns dieser Arbeit. Es erscheint mir sogar praktischer, nach der alten Methode das Paradigma vorher lernen zu lassen.
f) Man mache sowohl bei jedem Paradigma der einzelnen Zeitformen darauf auf- merksam, welche Formen gleichlauten, wie später bei der Uebersicht der ganzen Konjuga- tionen, z. B. aimer, aimé, aimez, aimai— finis, finit, finit, fini.
II. Bemerkungen zu den einzelnen Lektionen.
L. 5. Die Form ilha ist aus L. 1 bekannt. Die Aussprache von J'ai in der Frage bezeichnet man besser einfach als offen. Bei tu às u. s. w. achte man genau auf die Bindung, besonders auch darauf, dass nous avons, vous avez nicht wie nous savons, vous savez gesprochen werden, ils ont nicht wie ils sont. Bei air-je eu und aigje aimé verhindere man, dass das e von je, das übrigens in dieser Stellung nicht elidiert werden darf, mitgesprochen wird. Bei tu as ist ferner anzugeben, dass, wie im Lateinischen, jede 2. Person Singularis auf s ausgeht. Bei vous dwes vermisse ich die Uebersetzung„Sie haben.“
L. 8. Etre kennen wir durch das Substantiv un éötre(L. 4), il est aus L. 1, ils sont (vgl. Bem. zu ils ont) aus L. 5. Bei den Formen être, es, est und étes ist auf eine recht offene Aussprache des e zu halten. Der Anfänger neigt sehr dazu, in Sätzen wie: la kable est de bois das e von est undeutlich(dumpf) zu sprechen. Vor allem ist der Unterschied in der Aus- sprache von est und et hervorzuheben.
L. 10. Um den Schülern die Stellung von ne— pas beizubringen, sage man, dass ne vor dem Verbum steht und pas an derselben Stelle wie das deutsche„nicht,“ und lasse zunächst die verneinte Form mit pas allein bilden. Dabei kann man erwähnen, dass in der Umgangs- sprache ne häufig ausgelassen wird. Für Sprechübungen ist besonders die Verneinung von- C'est, ce sont wichtig.


