Um die Wiederholung der Kasuspräposition zu verhüten, lasse man solche Verbindungen im Singular und Plural durchdeklinieren.— Bei maurais und petit bemerke man. dass diese Ad- jektiva in ihrer gewöhnlichen Bedeutung auch in gewöhnlicher Weise gesteigert werden(dass moindre und plus petit oft ohne Unterschied gebraucht werden, braucht der Quartaner noch nicht zu erfahren). Auch deutsches„klein“ hat zuweilen die Bedeutung„gering“, z. B. spricht man in diesem Sinne vom kleinen Mann(Bauer, Rentner u. s. w.), während der übliche Ausdruck„kleine Weine“ wohl dem französischen petit vin nachgebildet ist. Wegen des Gebrauchs des lateinischen Superlativs(als Elativ) füge man hinzu, dass le plus grand nur „der grösste“ bedeutet, sehr gross aber durch treès grand wiederzugeben ist.
IV. Die Adverbialbildung.
Wenn in L. 25 beim Kapitel„Umstandswort’ der Unterschied gemacht wird:„Das Adjektiv gibt die Eigenschaft eines Substantivs an, durch das Adverb der Art und Weise dagegen wird ein Verbum näher bestimmt“, so erscheint uns auf den ersten Blick der Zusat⸗ „der Art und Weise“ überflüssig oder gar inkorrekt, da doch auch die andern Adverbien zur näheren Bestimmung des Verbums dienen(daher der Name Adverbium). Ploetz hat ihn jedoch offenbar absichtlich gemacht, da es sich bei der Erklärung des Unterschiedes und bei der Bildung der Adverbien von Adjektiven vornehmlich um Adverbien der genannten Art handelt. So ist gerade das als Muster gewählte Adverb rarement ebenso gut ein Adverb der Zeit wie souvwent, und ærtramement ein Adverb des Grades, wie tres, da auch die zugehörigen Adjektiva Zeit bezw. Grad bezeichnen. Uebrigens kann ein Adverbium, z. B. plus, très auch ein Adjektiv oder ein anderes Adverb näher bestimmen. Abgesehen davon ist eine Regel über den Gebrauch des Adverbs für den Gymnasiasten überflüssig, da ihm derselbe aus dem Lateinischen bekannt sein muss. Vielleicht ist es gut, hierbei die bis L. 25 gelernten Ad- verbien zu wiederholen, die nicht von Adjektiven abgeleitet sind, und einiges über ihre Bildung zu bemerken. 1. Adverbien der Zeit: maintenant, parfois, auitrefois, alors, bientöt, ktoujours, jamais, déja, encore, hier, aufourd'hui, demain, entin, puis, longtemps, tard und das fragende quand. 2. Adverbien des Ortes: ol, ici, la, ailleurs. 3. Der Art und Weise: comment, ginsi. 4. Des Grades oder der Menge: bLeducoup, peu, trop, tant, dutant, assezs, combien— si, ⁵. 5. Der Bejahung und Verneinung: oui und non.— Von Adverbien auf ment sind schon aus früheren Lektionen bekannt: malheureusement(12), légéerement(14), autrement(18), rainement(22), seulement(24) und comment(10). Dass das weiblichee in aisément, poliment u. s. W. ausgefallen ist, weil es doch nicht gesprochen wird, lasse man den Schüler selbst finden. Zur Uebung gebe man auf, Adverbien von allen möglichen Adjektiven zu bilden, besonders solchen, bei denen die weibliche Form unregelmässig ist, z. B. von vrai, absolu, premier, cher, aetuel, sec und später von long, franc, frais, fauæ, pareil.— Bien bedeutet auch schön, dient also zugleich als Adverb zu beau.— Fälle, in denen das Adverb die Form des Adjektivs hat, sind marcher droit dà(24) und crier haut(42 A).— Man steigere nicht nur Adverbien auf ment, sondern auch andere(vgl. plus tard 17, plus vite 25).
D. Das Verbum.
Die Lehre vom Verbum ist auf die Lektionen 5, 8, 13— 20, 26, 27, 32— 34, 43— 47, 49 und 56 verteilt. Den Schluss des grammatischen Teils bildet eine Uebersicht über die Konjugation der Hülfszeitwörter und vollständige Paradigmen zu den Verben auf-er, den „érweiterten“ Verben auf ir und den Verben auf 7e.
I. Allgemeine methodische Bemerkungen. a) Konjugationsübungen sind von L. 5 ab in jeder Stunde anzustellen.
b) Alle Paradigmen sind in der Aussage- und Frageform, von L. 10 ab in beiden auch verneint zu üben. Jede Zeitform ist durch alle Personen durchzukonjugieren, und zwar zunächst allein. In diesem Falle ist bei der positiven Frage der einfachen Formen— mit


