Aufsatz 
Der Unterricht in der französischen Grammatik nach Dr. G. Ploetz, Elementarbuch E
Entstehung
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Socrate, Pythie, Colomb mit Hinzufügung des Deutschen deklinieren zu lassen, weil wir bei diesen im Genitiv und Dativ im Deutschen den Artikel setzen: des Sokrates, der Pythia, und schon hier bemerken, dass auch die Pronomina in derselben Weise dekliniert werden, z. B. qui? wer oder wen? de qui? von wem oder wessen? à qui an wen oder wem?

B. Das Adjektivum.

I. Die Motion.

Die gewöhnliche Bildung der weiblichen Form der Aqjektiva(und Partizipien) wird in L. 3 besprochen. Induktiv ist sie nebst der Rektion derselben schon in den ersten Lektionen gelernt und bei der Uebersetzung deutscher Sätze angewandt worden. Wir unter- scheiden Adjektiva auf stummes e, die für beide Geschlechter dieselbe Form haben, und solche, die im Maskulinum auf eine betonte Silbe ausgehen, entweder auf einen volltönenden Vokal oder einen Konsonanten, und das Femininum durch Anhängen eines(entsprechend der lateinischen Endung a) bilden.(Mit Recht vermeidet es Ploetz, von einer Einteilung der Adjektiva in solche einer und zweier Endungen zu reden, da nur beim Femininum von einer Endung die Rede sein kann). In L. 8 werden dann noch einige Adjektiva angeführt, deren Stamm in beiden Geschlechtern verschieden ist. Wenn wir systematisch vorgehen wollen, können wir ein Verzeichnis aller bis dahin gelernten Adjektiva nach folgenden Gesichtspunkten aufstellen:

a) Adjektiva, die schon im Maskulinum stummes e haben: brave, jaune, agrécble, utile, riche, pauore, habile, fertile(wobei bemerkt werden mag, dass fast alle Adjektiva, die latei- nischen auf klis entsprechen, hierher gehören); ebs. dicile(10), facile(19).

b) Adjektiva, die im Femininum ein« anhängen:

1. Beide Geschlechter lauten gleich: Bleu, situé, dur, pur, seul, cher(chère). 2. Die beiden Geschlechter lauten verschieden und zwar: «.) bei gleicher Form des Stammes: grand, allemand vert, Petit, désert, content, ercellent gris, maurais, français sain, malsain, plein. 5) bei verschiedener Form des Stammes: premier, première; dernier, dernière (léger 14, étrunger 36, singulier 40) ¹) neuf, neuve; attentif, attentice(oisif 19, pensiſ- 53) laborieuæ, laborieuse; nombreuæ(heureur 17, malheureuæ 13, dangereux 12, ambitienæ 15, furieꝛtr 25, respectueur 27, victorieur 50) beuu, belle. Dazu kommen später noch die Adjektiva auf ien: chrétien, chrétienne(10) und el: actuel, actuelle(22); spirituel(44), continuel(51), naturel (51), tel(47)) sowie folgende einzelne: pareil, pareilles)(44); long, longue(45), Sec, seche(12, 28); hlanc, blanche(11); franc, franche(44, 55); faur, fausse(51); inguiet, inquiète(14); muet, muette(38); frais, fraiche(36); vienæ, vieille(27, 37, 53). Vielleicht kann schon bei L. 9 darauf hin- gewiesen werden, dass bei den einen das Maskulinum, bei den andern das Femininum die Form des lateinischen, bezw. deutschen Stammes behalten hat.

II. Die Pluralbildung

der Adjektiva ist gleich der der Substantiva. Beispiel: dur, gris, maurais, nombreuæ, beau, principal, éãgal, général, impérial. Bleu hat im Plural Pleus.

III. Die Komparation

ist in L. 24 behandelt. Der Komparativ ist schon bekannt aus plus agréable(9), plus rare (16), plus sobre(19). Für den Superlativ gebe man die Regel, dass er durch Vorsetzen des bestimmten Artikels vor den Komparativ gebildet wird. Die Regel, dass, wenn das Adjektiv hinter dem Substantiv steht, beim Superlativ der Artikel wiederholt werden muss, gilt auch für das Possessivpronomen, z. B. notre adversaire le plus dangereur, mon compagnon le plus fidèle.

1) Ich füge diese Adjektiva wegen späterer Wiederholung hinzu. 2) Tel kann bekanntlich auch Pronomen sein, kommt aber als solches in unserm Lehrbuch nicht vor. 3) Pareil gehört zu b. 1.