Aufsatz 
Der Unterricht in der französischen Grammatik nach Dr. G. Ploetz, Elementarbuch E
Entstehung
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a) eur: la couleur, la douleur, Vodeur, Verreur, Pardeur, la chaleur, la peur und die Neubildungen: la valeur, la fragenr la hauteur, la pesanteur. Die von französischen Adjek- tiven gebildeten Abstrakta auf eur bezeichnen sämtlich mit den Sinnen wahrnehmbare Eigen- schaften(ebs. la grandeur, la profondeur, la rougeur, la lenteur). Die Fremdwörter auf eur gebrauchen wir teils weiblich(la couleur), teils männlich(Gla liqueur), teils sächlich(une odeur, une douceur).

Von anderen Wörtern, deren Ausgang weiblich, deren Geschlecht aber nach dem Lateinischen männlich ist und umgekehrt, seien ferner erwähnt:

le livre, le Tibre,"' Rehöne, V' Elbe, le fleuve, le peuple, Vautomne, le nombre, le titre, Vordre, septembre, ockobre, novembre, décembre, le monde, le ventre, le code, le triomphe un empire, le refuge, le siècle, le commerce, le territoire, le réegne, le signe Leau, la voir, la noir, la paix, la mort, la nuit, la faim, la soif, la main, la foi, la tour(Turm).

Wirkliche Ausnahmen vom Lateinischen sind: la mer, la fleur, la fin, V'été(nach Ana- logie, weil die Namen der andern Jahreszeiten, wie die der Monate und Wochentage, z. B. dimanche, im Französischen männlich sind), un arbre, le front(besonders auch wegen des Deutschendie Front zu merken), le sort, un art, le vertige, nebst une æupre und une foudre, deren Geschlecht aus ihrer Bildung vom lateinischen Plural zu erklären ist.

II. Die Pluralbildung(Sprachlehre§ 33)

der Substantiva ist in L 1, 3(Wörter auf au und eu) und L 24(Endung-al) behandelt. Für die Regel, dass die Wörter auf s, x, 2 im Plural unverändert bleiben, sind Beispiele unnötig(obwohl auch von Schülern höherer Klassen zuweilen der Plural les Françaises von le Francçais gebildet wird). Vor Wörtern auf au(eau) kommen vor: au, rideau, vaissedt, kableau, chäteau, morceau, caveau, bateau, manteau, fléau, von solchen auf eu: lien, dieu, neveu, feu, cheven, auf ou: sou(Plur. sous) und genou(Plur, genouæ), auf al: chepal, animal, tribunal, général, maréchal, auf ail: le travail les travauæx(nur in der Grammatik). Unregelmässig ist un il les geux; von le ciel kommt der Plural nicht vor.

III. Die Deklination

ist das grammatische Pensum der 4. Lektion, nachdem der Genitiv schon in L1 und häufiger in L 2 und 3 vorgekommen ist: la capitale de"'Italie, le chef de l'armée(de la flotte), le port de notre ville, le rideau de la fenétre, Veau de ce fleuve, le goüt de cette cau. Dass das Franzö- sische keine Kasusendungen, also keine eigentliche Deklination hat, sowie dass der Akku- sativ dem Nominativ gleich ist und beide nur an ihrer Stellung im Satz zu erkennen sind, wird schon in L 1 angegeben, ebenso, dass die Präposition de den Genitiv ersetzt. In L. 4 kommt hinzu, dass die Präposition à zum Ersatz des Dativs dient. Während wir also im Lateinischen wegen der 6 Kasus für das Paradigma einer Deklination unter Umständen sechs Zeilen nötig haben, genügen im Französischen drei. Der Anfänger ist dazu anzuhalten, beim Deklinieren eines französischen Wortes immer das Deutsche hinzuzufügen, und zwar in folgender Weise:

nom. acc. le roi der oder den König

gen. du roi von dem König oder des Königs

dat. au roi zu dem(an den) König oder dem König, (ebenso im Plural), damit er sich beim Uebersetzen ins Französische nicht durch das Deutsche verleiten lässt, de und à von le und les zu trennen(z. B. L. 4, Satz 19: zu dem Schöpfer, L. 9, Satz 11: zufrieden mit dem Aufenthalt). Ferner ist es nötig, Substantiva nicht nur mit dem bestimmten, sondern auch mit dem unbestimmten Artikel, ohne Artikel(Personennamen) und mit anderen Attributen durchzudeklinieren, z. B. une table, Paul, Marie, Dieu, Romeé, deuæ villes, quatre livres, plusieurs rois, ce couloir, cette salle, notre armée, ta place. Das ist besonders für ces und später für mes, tes, ses, ns, vos+ Substantiv wichtig, um zu verhüten, dass der Schüler des ces fenétres u. s. w. sagt. Wir wollen auch nicht vergessen, fremde Eigennamen wie