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dem Charakter der einzelnen Schemata genau bekannt zu machen. Die Uebungen sind etwa folgendermassen zu ordnen:
1) Durchschiebungen griechischen und arabischen Stiles. Die Muster(Fig. 54— 59) griechischer Durchschiebungen haben ein Quadratnetz in senkrechter oder schräger Stellun zur Grundlage; ihnen folgen die Stilmuster einer arabischen Triangulatur(Fig 60) unt einer arabischen Quadratur(Fig. 61).
2) Mäandermuster mit dem Quadratnetze als Grundlage. Diese speciell griechischen Ornamente bestehen aus geradlinigen Streifen oder Bändern, welche der Reihe nach vor-, rück-, auf- und abwärts schreiten. Eine solche vor-, rück-, auf- und abwärtsschreitende Be- wegung des Bandes bis zur Wiederholung nennt man Gang und aus der Vereinigung meh- rerer solcher Gänge entsteht das Mäanderornament, aus dessen reicher Sammlung wir in Fig. 62— 65 einige Proben geben.
3) Parguetartige Muster(Mosaik) entstehen aus der Vereinigung von regulären Drei-, Vier-, Sechsecken, oder rundbogigen Formen. Da diese Muster aus verschiedenfarbigen Platten oder Fliessen zusammengesetzt werden, so kann beim Zeichnen derselben sehr zweck- mässig Farbe oder Schraffierung in Anwendung gebracht werden. Fig. 66 und 67 zeigen 2 auf dem Quadrate basierte Muster der einfachsten Art.
4) Bandverschlingungen(Fig. 68— 71) bieten passende Muster zur weiteren Einübung der Kreislinie.
5) Zum Schlusse einige Durchschielnngen und Sternmuster. Ti. 72 und 77 sind Durchschiebungen arabischen Stiles mit der arabischen Triangulatur als Grundlage, wäh- rend die Sternmuster(Fig. 74— 76), die ebenfalls arabischen Stiles sind, die arabische Quadratur zur Grundlage haben.
II. Einübung von Bogenlinien, welche nach dem Gefühl gezeichnet werden.
. Leider musste die Arbeit hier abgebrochen werden, jedoch wird die Fortsetzung einer späteren Zeit vorbehalten.
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