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2 ½ Morgen Weingart am Linsebronnen hinder S. Alban, modo(1707— 1725) Fr(au) Cantzlerin Berningerin, Anlage 120 fl., Schatzung 1 fl. 12 Kr.; 1 x½ Morgen Wießen beym Pancratzbronnen, der Weyer genannt, Anlage 111 fl.; (1707— 1725) Item wegen Emundt Großhanßen, Anlage 1050 fl., Schatzung 4 fl. 12 Kr.;(1744— 1747) Hiervon ist 1 fl. abgeschrieben und Frau Rokochin zugeschrieben worden. (1725— 1744) 3⁄4HM2 morgen weingarthen auffm Haubtstein von obigen, Schatzung 41 Kr. Summa: 13 fl. 21 Kr.“(in diese Summe sind die 4 fl. 12 Kr. nicht einbegriffen). Am Rande steht:„modo(1725— 1744) H. Obristlieut. Rokoch zahlt zu- sammen 9 fl. 16 Kr.“
Die Hinterlassenschaft des Scholasters Franz Philipp Rokoch wurde wohl erst verhältnismäßig spät aufgeteilt; denn die Schatzungsrechnung von 1716 verzeichnet S. 43 und die von 1717 S. 63 unter der Liquidation der rückständigen Debitoren:„Herrn Scholaster Rokochs Erben 20 fl. 40 Kr.“ Aus der Masse Franz Philipps wurden wohl auch die 4 h. Messen gestiftet, die jährlich auf die 4 Quartalzeiten für die Rokochische Familie in St. Quintin stattfanden(Finzelblatt der Mainz. Stadtbibl. mit der Seitenzahl 55; die Präsenz der Kirche zahlte für diese 4 Messen jährlich 1 fl. 20 Kr.).
Auch im Jahre 1724 war wohl die Teilung noch nicht beendet; denn damals gaben die Rokochischen Erben 100 fl. für ein Fenster in der St. Quintinskirche zu Mainz. In diesem wurden die Wappen sämtlicher Rokochischen Erben ange- bracht(Forschner, Gesch. d. Pfarrei und Pfarrkirche St. OQuin- tin S. 19). Bei der Erneuerung der Pfarrkirche, die im Jahre 1880 unter der Leitung des Architekten Franz Schmitt aus Worms und des Dompräbendaten Dr. Friedrich Schneider stattfand, beseitigte man leider dieses Fenster ebenso wie die übrigen, so daß sich nicht mehr feststellen läßt, welche Wappen es enthielt..
23) 1677, 13. Julij baptizata est Anna Sophia Reinhardi Axer et Mariae Apolloniae coniugum filia legitima; Matrina Anna Sophia Rockochin(Kirchenb. St. Ignaz). Während diese Tochter Johann Edmund Rokochs in den nachgenannten Stel- len stets Anna Francisca hieißt, wird sie hier Anna Sophia genannt; vermutlich war sie auf den Naméèen Anna Francisca Sophia getauft worden. Die Mainzer Kirchenbücher geben über diesen Taufakt keinerlei Aufschluß; wahrscheinlich war Anna Franziska in Hochheim a. Main getauft worden, wo die Familie ein Gut hatte und sich Joh. Edmund’ gelegentlich auch aufhielt(Vergl. S. 66, Anm. 1 u. Schüler, Geschichte der Stadt Hochheim a. M., S. 50; in der Sitzung des Mainzer


