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Johann Martin Großhans mit der Jungfrau Anna Kathäarina (der damalige Pfarrer pflegte den Familiennamen der Braut nicht anzugeben) infolge besonderer Dispens des Kurfürsten in Liebfrau(und nicht in St. Quintin, der Pfarrkirche der Braut) getraut(Kirchenb. St. OQuintin). Ueber die Kinder, die aus dieser FEhe hervorgingen, vergl. S. 63. Die„Lista der Churf. bedienten und anderen gefreyten persohnen“ von 1689 verzeichnet S. 11„herrn Johan Martin Groshansen seel. geweßenen gewaltßbotten hinterlaßene drei Kinder zweyter ehe allß Rokoch Erben: Jungfer Catharina Gros- hansin, H. Fhemund Großhanß, H. Jakob Großhans.“ Ueber diese älteste Tochter findet sich in dem Kirchenbuch von St. Christoph folgender Eintrag: 1690, 25. August, wurde Franz Wilhelm von Thonsor, kaiserlicher Oberkommissar, mit Anna Katharina Groshans getraut.
17) Vergl. S. 64, Anm. 2 und S. 66 oben. Die S. 66, Anm. 1 genannten Patenschaften Johann Edmunds lassen sich um folgende vermehren. Er hob aus der Taufe: 1672, 20. Au- gust, Johann Edmund, den Sohn des Mainzer Bürgers Daniel Medernich und seiner Gattin Anna(Kirchenb. St. Emmeran); 1673, 26. April, Joh. Edm., den Sohn des Mainzer Bürgers und Maurers Paul Waltz und seiner Gattin Maria Spes (Kirchenb. Dom); 1675, 8. März, Joh. Edm., Sohn des Haus- meisters(am Kaufhaus) Kaspar Dillman(Kirchenb. St. Ouintin).
18) S. 67. Anm. 1.
19) In der Urkunde vom 11. Mai 1604(Mainz. Stadtbibl., Hospitalarchiv, Konvolut l) nach der Johann Edmund Rokoch und seine Gattin eine h. Messe in dem Hospital zum Floß stiften, wird letztere ausdrücklich Margarete Münsters ge- nannt. Daß diese Familie in Köln ansässig war, beweist der Taufeintrag, der Emilia, die Tochter Joh. Edm. Rokochs, betrifft(oben S. 68, Anm. 5). Wenn die Braut Joh. Edmunds aus Köln stammte, ist es auch erklärt, warum die Mainzer Kirchenbücher- über die Trauung nichts berichten; letztere fand eben in Köln, der Heimat der Braut, statt. Margarete Rokoch, geb. Münsters begegnet auch als Taufpatin, so: 1670, 22. August, bei der Tochter des Küchenmeisters Veit Gottfried von, Elsen(oben S. 124 f.) und seiner Gattin Anna Margareta(Kirchenb. St. Christoph); 1675, 18. August, bei Margareta, der Tochter des Mainzer Bürgers Christoph Schmidt und seiner Gattin Flisabeth(Kirchenb. Liebfrau); 1676, 15. November, bei Helena Anna Margareta; Patinnen: Anna, die Witwe des Zahlmeisters Zinck, und Margareta, flerrn Rokochs, gewesenen Rentmeisters, eheliche Hausfrau (Kirchenb. St. Emmeran). Als Familienwappen der Margareta


