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(Kirchenb. St. OQuint.). Dieser Eintrag ist insofern ungenau, als die Tochter Jungs auch den Vornamen Anna erhalten haben muß; denn sie wird in den folgenden Einträgen ent- weder Anna Katharina oder auch nur Anna genannt.— Wie oben S. 62 u. Anm. 1 bemerkt wurde, vermählte sich die Witwe Gerhard Rokocks wieder; in dem dort aufgeführten Eintrag des Kirchenbuches ist zu lesen: matrona Anna Cathe- rina Rotkochin Johannis Gerhardi Rothkoch relicta vidua p. m. Nach dem Tode des Hofrates Franz Peter Beußer vermählte sich die Witwe Gerhard Rokochs nochmals und zwar mit Raban von Bertram, der später Staatsrat in Wien war.(Gütige Mitteilung von † Frau Huffschmid in Heidelberg. Genannte Dame, deren Angehörige zu dem Travelmannischen Stipendium an der ehem. Mainzer Universität berechtigt sind, hinterließ einen Stammbaum der Familie Jung.) Im Jahre 1687/8 war die dritte Vermählung bereits vollzogen; denn die Stadtaufnahme dieses Jahres verzeichnet Fol. 24a No. 298 ein Haus bei dem Hospital zum Floß als Eigentum der Frau Anna Bertramin. Auch 1694 lebte die cehemalige Gattin Gerhard Rokochs noch, jetzt erst 52 Jahre alt. In dem Schätzungs- Anlag-Buch Anno 1604 heißt es unter den Witwen und Erb- schaften Fol. 408 b: Gerhardt Rockochs Erben, modo(d. h. 1694) Fr(au) Anna Bertramin Ein Hauß am Hoßpital zum flool Anlage 500 fl., Schatzung 2 fl.; Zwey häußer am Eißern Thürlein, Anlage 900 fl., Schatzung(3 fl. 36 Kr.). Deutlicher noch bezeichnet die zwei Häuser, die ehemals Anna Bertra- min gehörten, die Stadtaufnahme von 1747 alte No. No. 731/2, neue No. No. 558/; sie nennt sie als zwischen der Rente und dem Eisernen Türlein gelegen. Es sind dieselben, die Emund Rokoch 1644— 1653 bewohnte(vergl. oben S. 19, Anm. 1). Vermutlich erhielt sie Gerhard Rokoch, als er sich 1658 verheiratete, von seinem Vater als Heiratsgut.
12) S. 62, Anm. 2.
13) 1647, 7. Maij sepultus Joannes Henricus filius Dni Emundi Rokoch Civis et Institoris Mog.(Kirchenb. St. Ouint.).
14) S. 62, Anm. 3.
15) Denn am 26. Juni. 1672 verheiratete sich Groshans mit der Jungfrau Maria Ursula, der Tochter des kurfürst-
lichen Kammerdirektors in Mainz(Kirchenb. St. Christoph).-
Gemeint ist der Kammerdirektor Johann Agricola. Wenn ein Kirchenfenster von St. Emmeran(oben S. 63, Anm. 1) die Inschrift trug„Anna Maria Groshansin, geborene Rokoch 1671“, so ist mit der Jahreszahl das Todesjahr bezeichnet.
16) Am 18. November 1658 wurde der Lic. iur. utr.


