Aufsatz 
Emund Rokoch. Ein Mainzer Kaufmann und Beamter des XVII. Jahrhunderts : 6. Teil. Schluß
Entstehung
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6) Denn in dem Kirchenb. St. OQuintin findet sich zum 15. Oktober 1676 der Eintrag: Baptizata est filia legitima Anna Catharina Joannis Hoderle et Evae coniugum. Patrina pudica virgo Anna Catharina Rockochin. Da sich die jüngere Tochter E. Rokochs, Anna Katharina, bereits 1658 ver- heiratete, Sso kann nur die ältere Anna Katharina gemeint sein. Dagegen ist es zweifelhaft, welche der beiden Schwe- stern in den nachgenannten Fälllen die Patenstelle vertrat: 1651, 16. Dezember, bei Anna Katharina, der Tochter des Müllers Johann Theodorich Hoßmann und seiner Gattin Katharina; Patin Anna Katharina, die Tochter E. Rokochs (Kirchenb. St. Emmeran); 1652. 11. Mai, bei Anna Katharina, der Tochter des Mainzer Bürgers Nikolaus Rheichardt und seiner Gattin Anna Maria; Patin wie vorstehend.(Kirchenb. St. Emmeran); 1653, 25. August, bei Anna Katharina, der Tochter von Peter Kerbach, Bürger und EFEisenkrämer in Mainz, und seiner Gattin Anna Maria; Patin wie vorstehend (Kirchenb. St. Emmeran); 1658, 6. Januar, bei Anna Katha- rina, der Tochter des Georg Friedrich Gidell; Patin die Jung- frau Anna Katharina Rokoch(Kirchenb. St. Quintin); 1658, 28. März, bei Anna Katharina, der Tochter des Nikolaus Braun; Patin wie vorher(Kirchenb. St. Quintin). Für den Eintrag 1658, 20. Dezember, baptizata(est) Anna Catharina filia Petri Burnj; Patrina Anna Catharina Rockochin(Kir- chenb. St. Ouintin) kommt die jüngere Schwester Anna Katharina nicht mehr in Betracht, da sie sich am 18. 11. 1658 vermählt hatte. Wohl aber könnte die Mutter Anna Katha- rina Rokoch gemeint sein; freilich begegnet diese sonst nicht ohne den Zusatz uxor Edmundi Rokoch usw.

7) S. 60, Anm. 11. Er selbst vertrat außer den in Anm. 12, S. 60 genannten Fällen noch einmal Patenstelle 1652, 10. März, bei Gerhard, dem Sohne des Mainzer Bürgers und Karchers Gerhard Ziegler und seiner Gattin Elisabeth; der Pate Ger- hard Rokoch wird als Sohn des Mainzer Bürgers und Rent- meisters F. Rokoch bezeichnet(Kirchenb. St. Emmeran).

8) S. 61, Anm. 8.

9) S. 61, Anm. 1. Daselbst ist nicht Bungini, sondern Jungini zu lesen, wobei allerdings das letzte i überflüssig und irreführend ist; denn der Vater dieser Katharina Jungin ist der am 6. Januar 1654 verstorbene Dr. iur. et med. Simon Jung, Professor der Medizin an der Mainzer Hochschule (Kirchenb. St. Quintin I. Fol. 227a). Vergl. auch die folg. Bemerk.

10) 1642 22. Februarij baptizavi filiolam Catharinam Simoni Jung Ex uxore Barbara, matrina Catharina Straußin