Aufsatz 
Emund Rokoch. Ein Mainzer Kaufmann und Beamter des XVII. Jahrhunderts : 6. Teil. Schluß
Entstehung
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Trauzeugen. Denn bei der Fheverabredung, die dieser FTrauung am 12. Oktober 1650 vorausging, war neben dem Mainzer Universitätsprofessor Dr. Ludwig von Hörnigk und Dr. theol. Adolf Gottfried Volusius Emund Rokoch Zeuge und zwar von seiten der Braut(Mitteilung des Freiherrn Arnold Gedult von Jungenfeld in Gießen, in dessen Besitz sich der Fhekontrakt befand). 1651, am 22. Januar, bei dem Flick- schneider Johann Hertzog, Sohn des Mainzer Bürgers und Flickschneiders Hilarius Hertzog, und Eva, der Tochter des Mainzer Bürgers und Kranenknechtes Meister Heinrich Lufft. Außer Rokoch war Trauzeuge Johann Ernst(?) Gedult, Zoll- schreiber und Postverwalter(Kirchenb. St. Emmeran); 1652, am 5. August, bei Johann Adam Diel, dem Sohne des Mainzer Bürgers und Handelsmannes Johann Diel, und Maria Doro- thea, der Tochter des kurfürstl. Rates und Vizekanzlers Friedrich Agricola. Mitzeuge war Johann Adam Krebs, Dr. iur. utr. und Mainzer Schultheiß(Kirchenb. St. Emmeran); 1656, am 29. Mai, bei dem kurf. mainzischen Oberkeller Johann Leonhard Rudolfi und Eva, der Tochter des Mainzer Bürgers, Gärtners und Kircheniuraten Gerhard Feist. Mitzeuge war Christoph Speck, kaiserl. und kurmainzischer Rat(Kir- chenb. St. Emmeran); 1662, am 22. Mai, bei dem Mainzer Bürger, Fischer und Wirt am Rhein, Johann Fischer und Anna Katharina, der Tochter des Martin Altvatter, Mainzer Bürgers und Stäblers des Eitterstiftes St. Alban; Mitzeuge war der Mainzer Gewaltbote Johann Martin Großhans, der Schwiegersohn. Rokochs(Kirchenb. St. Emmeran u. oben S. 59 Anm. 0). Es wird Rokoch als cognatus d. h. als Be- kannter bezeichnet. 1664, am 21. Januar, bei dem Korbflechter Peter Gardi und Maria Margareta, der Witwe des Kauf- mannes Johann Georg am Endt(Kirchenb. St. OQuintin) sowie 1665, am 28. Juli bei dem Korbflechter, jetzt Kaufmann und Wirt, Peter Hardy und Maria Margareta Mayer(Kirchenb. St. Quintin, Fol. 40 u. 219; bei diesen letztgenannten Fhe- leuten wurde Rokoch später Pate, vergl. oben S. 50, Anm. 8, wo Hardy et Mariae Margarethae zu lesen ist). Einer anderen Familie, der Rokoch ein Kind aus der Taufe gehoben hatte (vergl. oben S. 58, Anm. 6), leistete er eine Gefälligkeit, wie folgender Eintrag zeigt: 1662, 30. Januarii Sepultus D. Paulus Stechmann Vietor, legans Ecclesiae nostrae ad Praesentias pro Anniversario 50 fl. Solvit Dnus Etmundus Rottkoch et elocati(sc. 50 fl.) viro in Bodenheim(Kirchenb. St. Quintin). Rokoch übermittelte in diesem Falle dem Ouintinspfarrer die Stiftungssumme, die dann von der St. QOuintinskirche in Bodenheim angelegt wurde.