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Spiegel(König von England) zu sehen ist. Es muß demnach die Zülpicher Familie Rokoch und die Buirer zu einem und demselben Stamme gehören.
Die Fälle, in denen Emund Rokoch außer- halb der eigenen Familie Kinder aus der Taufe hob (Vergl. S. 58 f.), lassen sich um folgende erweitern: 1654, 8. November, Edmund, Sohn von Heinrich Christian Dickes, Zollschreiber an dem Zolle Vilzbach, und M. Ursula(Kirchen- buch St. Ignaz); 1657, 3. Juni, Johann Emondt, Sohn von „Johann Stuck(Kirchenb. St. Ouint.); 1661, 22. Februar, Johann Edmund, Sohn von Georg Jakob Berberich und Anna Maria(Kirchenb. St. Christoph); 1664, 13. Januar, Sohn von Wilhelm Haß; Rokoch ließ sich vertreten(Kirchenb. Oden- münster); 1665, 28. November, Sohn von Johann Gotthard Mesßer und Anna(Kirchenb. Dom); 1668, 30. Januar, Johann FEdmund, Sohn von Meister Jodokus Reiß, Schuster, und Maria Barbara(Kirchenb. St. Quintin)* 1675, 28. März, Ed- mund, Sohn von Johann Witt, Bürger und nicht katholischer Faktor(Kirchenb. St. OQuintin; über Witt vergl. oben S. 107 ff. u. Schrohe, Mainz unter kurf. Verwaltung S. 147 ff.); 1675,
17. September, Edmund, Sohn von Peter Proich und Anna Maria(Kirchenb. St. Ignaz). In einem Falle vertrat E. Rokoch als Taufpate seinen Gönner, den Domdechanten und Statt- halter Johann von Heppenheim, gen. von Saal, nämlich 1654, am 21. Mai, bei Johann, dem Sohne des öffentlichen Notares J. Peter Bock und der Maria Flisabeth(Kirchenb. St. Ignaz).
Wie zum Tauſpaten, so wurde Rokoch] auch öfter zum Trauzeugen ausersehen; es geschah dieses von kur- fürstlichen Beamten und von Leuten, die mit ihm in geschäft- lichem Verkehr standen oder in seiner Nachbarschaft wohn- ten. Zu dieser letzten Gruppe zählt der nachgenannte Sal- petergräber und der Wirt am Rhein. Rokoch war Trau- zeuge: 1643, 19. April, bei Christoph Rodt, Sohn des Mainzer Bürgers und Weißgerbers Wilhelm Rodt, und Anna Barbara, Tochter von Johann Zöller, Einwohner in Flörsheim und Salpetergräber. Mitzeugen waren die Mainzer Bürger und Gärtner Lukas Dieterich und Valentin Betzweiler(Kirchenb. St. Emmeran); 1650, 17. Oktober, bei Johann Konrad Gedult, kaiserlichem Postmeister und Zollschreiber an dem Zolle zu Vilzbach, soweit er dem Herzog von Zweibrücken verpfändet war, dem Sohne des Johann Konrad Gedult, Verwalters im Deutschhause; die Braut war Maria Flisabeth, die Tochter von Balthasar Billings, fürstbischöflich wormsischem Keller (Kirchenb. St. OQuintin). Wenn auch Rokoch hier nicht ge- nannt wird, so vertrat er doch wahrscheinlich die Stelle eines


