Aufsatz 
Emund Rokoch. Ein Mainzer Kaufmann und Beamter des XVII. Jahrhunderts : 1. Teil
Entstehung
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H. Hl. Rockochen von aller ihrer obanführten an hiesiger Statt und bürgerschafft formirten praetension gäntzlich ab- stehen und allerdings befriedigt sein sollen und wollen.

Wer nach dem Tode des Kantors Franz Philipp Rokochs ( 1707) den Spiegel erhielt, konnte nicht festgestellt werden.

Im Jahre 1747(vergl. Beilage I!) gehörte er dem Bender- meister Michel Thren. Wann er Gasthaus wurde und den Namen»König von England« erhielt, liess sich ebenfalls nicht ermitteln. In den Jahren 1792/3, als die Franzosen die Stadt Mainz besetzt hielten, verkehrten sie viel und gern bei dem damaligen Inhaber des»Königs von England«, dem französisch gesinnten Gasthalter Franz Eiffel.

Der Marienberg ging auf den Sohn Johann Emund Rokochs, den späteren Oberst Franz Philipp von Rokoch, über. Nach dem dieser im Jahre 1744 gestorben war, wurde der mittlere Teil und rechte Flügel des Marienbergs veräussert und in den Gasthof zum römischen Kaiser umgewandelt(vergl. Bei- lage Nr. Il); damit wird die Vermutung Neebs(Mainzer Kunst- denkmäler S. 69), dass die Figur des Kaisers nicht ursprüng- lich diese Stelle eingenommen habe und Kaiser Karl VI. dar- stelle, bestätigt. Die Witwe des Obersten von Rokoch hatte 1747 das Gebiet der heutigen firschapotheke noch in Besitz.