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einzelnen Porphyr⸗ und Quarzgeröllen. Über den Sandſteinen folgen rote Thone, die hier und da weißliche oder auch grünliche Lettenſtreifen in ſich aufnehmen. Viel mächtiger ſind die Quarzporphyre, aus welchen die höchſten Bergkuppen beſtehen, entwickelt. Früher war man der Anſicht, daß dieſe Quarzporphyre ältere Gebirgsſtöcke darſtellten, um die ſich ſpäter die Schichten des Ober⸗Rot⸗ liegenden abgelagert hätten. Vor etwa drei Jahren entdeckte ich aber, daß die Quarzporphyre Effuſivdecken über den Schichten des Ober⸗Rotliegenden bilden. Das Nähere über dieſe intereſſanten Verhältniſſe finden wir in einer brieflichen Mitteilung von R. Lepſius an E. Beyrich¹, ſowie in der Geologie von Deutſchland von R. Lepſius, worauf ich hiermit verweiſe.
¹ R. Lepſius. Die erſte Quarzporphyr⸗Effuſivdecke im Saar⸗Nahe⸗Gebiete nachgewieſen, in Zeitſchr. deutſch. geolog. Geſ. 1891, S. 736.
²2 R. Lepſius. Geologie von Deutſchland und den angrenzenden Gebieten. Stuttgart 1887—1892, S. 698 und 699.


