C. B: Die Apostelgeschichte. 1. Korinther- brief. Kirchengeschichte, erster Teil. Wieder- holung aus früheren Pensen. Fuchs.
b) Katholische(zusammen mit IIIl d. R.-G.); Kirchengeschichte nach Wedewers„Grundriſs“ 9. Auflage. Wedewer.
2. Deutsche Sprache: 3 St.— C. A: Lektüre des
Nibelungenliedes. Gudrun. Hartmann von Aue mit Auswahl und Ausblick auf die höfische Epik und Lyrik. Inhalt des Parzival. Aus- gewählte Gedichte Walthers von der Vogelweide. Obersicht über die Geschichte der deutschen Sprache und ihre verwandtschaftlichen Be- ziehungen zu den übrigen indogermanischen Sprachen. Schillers kulturhistorische Gedichte, Maria Stuart; Goethes Hermann und Dorothea. Freie Vorträge. Wiederholung der in II2 ge- lernten Gedichte. Dispositionslehre und Poetik.
Themata der Aufsätze:
Not bricht Eisen.
2. Wie schildert uns Schiller in seinem Tell die Schweizer?
3. Welchen Nutzen haben die Fufswanderungen?
(Klassenaufsatz.)
4. Wodurch wird im Nibelungenlied das Schreckliche an Hagens Erscheinung ge- mildert?
Das Unglück einer Schule. Wissen ist Macht.(Klassenaufsatz.) Was verdanken wir den Griechen?
Wodurch gewinnt Dorothea unsere Sym- pathie?(Klassenaufsatz.) Bosse.
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C. B: Lektüre des Nibelungenliedes, sowie der Gudrun und ausgewählter Gedichte Walthers von der Vogelweide. Ausblick auf die nordi- schen Sagen und die groſsen germanischen Sagen- kreise, auf die höfische Epik und Lyrik. Inhalt des Parzival. UÜbersicht über die Geschichte der deutschen Sprache und ihre verwandtschaft- lichen Beziehungen zu den anderen indogerma- nischen Sprachen. Goethes Hermann und
Dorothea. Schillers Maria Stuart. Einige kulturhistorische Gedichte Schillers. Wieder- holung früher gelernter Gedichte. Vorträge
der Schüler über gelesene Abschnitte. Dis- positionslehre.
Themata der Aufsätze:
1. Welchen Wert haben die Fufsreisen?
2. Wie entwickelt sich in Schillers Tell der Charakter des Rudenz?
3. Worauf beruht die bevorzugte Stellung Europas gegenüber den anderen Erdteilen? (Klassenaufsatz.)
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4. Griechisch: 6 St.— Lektüre: 5 St.
4. Warum kann man mit Recht Hagen einen dämonischen Charakter nennen?
5. Im Kriege ist das Letzte nicht der Krieg.
6. Wissen ist Macht.(Klassenaufsatz.)
7. Die verschiedenen Erscheinungen der Völker- wanderung im Laufe der Geschichte.
8. Inwiefern kann man Hermann einen echt deutschen Jüngling nennen?(klassen- aufsatz.) Bosse.
3. Lateinisch: 7 St. a) Prosaische Lektüre: 3 St.
— C. A; Sallust, de bello Jugurthino m. A; Livius XXI.— C. B: Sallust, Bellum Catilinae. Cicero orat. in Catilinam I u. III. Liv. 21.— C. A u. B: UÜbungen im unvorbereiteten Uber- setzen. Kurze Ausarbeitungen. C. A: Range, von Weihnacht. an Zobel. C. B: Maurer.
b) Poetische Lektüre: 2 St. Vergils Aeneis mit Auswahl. Auswendiglernen einzelner Stellen. Inhaltsübersicht über B. I- XII.
C. A: Schmidt. C. B: Adam.
c) Grammatik: 2 St. Stilistische und gram- matische Wiederholungen; alle 14 Tage ein Extemporale oder Exercitium oder— in jedem Tertial— eine Übersetzung ins Deutsche.
C. A: Range, von Weihnacht. an Zobel.
C. B: Maurer.
C. A: a) prosaische: Herodot, Buch VIII und IX. Auswahl aus Xenoph. Hellen. I- II.
b) poetische: Od. XIII— XXIV mit Auswahl. Auswendig gelernt wurde: XIII, 31— 35. XIV, 83 u. 84, 228 XVI, 211 u. 212. XVII, 322
u. 323.. Range, von Weihnacht. an Zobel.
C. B: a) prosaische: Lysias, Rede gegen Eratosth.; Herodot, Buch VII und VIII. Adam.
b) poetische: Homers Odyssee XIII—XXIV. mit Auswahl. Auswendig gelernt wurden einzelne Stellen. Adam.
Grammatik: 1 St. Weitere Einführung in die Syntax der Tempora und Modi. Lehre vom Infinitiv und Partizip. Alle 14 Tage in der Klasse eine schriftliche Übersetzung aus dem Griechischen, abwechselnd mit einer Uber- setzung ins Griechische. Vergleichung der lateinischen und griechischen Syntax.
C. A: Range, von Weihnacht. an Zobel.
C. B: Adam.
5. Französisch: 3 St.— Lektüre: C. A u. C. B:
Scribe et Legouvé, Les Doigts de fée; Choix de nouvelles modernes. Sprechübungen.


