Aufsatz 
Die geschichtliche Entwicklung der pädagogischen Ansichten über die Körper- und Charakterbildung
Entstehung
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des ganzen Lehrſtoffes durch Einzelfragen und zuletzt beſonders aufgeſtellte Fr. u. Aufg., welche die Anwendung und Einübung des Lehrſtoffes bezwecken. Wiederholung des ſo vorbereiteten Penſums im Anſchluß an das Lehrbuch für die folg. Stunde, zuſammenhängende Vortragung desſelben durch einzelne Schüler zu Beginn der Stunde, nochmaliges Abfragen durch Einzelfragen und weitere Anwendung in Fr. u. Aufg. Die Schüler gebrauchen für die häusliche Wiederh. 15 Min., wenn noch eine kleinere Aufgabe hinzukommt, 15 20 Min. Im zweiten Halbjahr wird das neue Penſum meiſt ſo bemeſſen, daß noch ein Teil der Unter⸗ richtsſt. zu der oben erwähnten Wiederh. der mathem. Geographie übrig bleibt.

Dr. Dittmar.

Mathematik. Montag, 89: Algebra: Häusl. Aufg.: Die Beiſp. der Klaſſenarbeit oder 46 in der Freitagsſtunde beſprochene Beiſp. ſchriftlich. Penſum: 1. Verbeſſerung der Klaſſenarbeit mit eingehender Beſprechung der Fehler und Wiederh. der dabei in Betracht kommenden früheren Abſchnitte od. Durchnahme der häusl. Arb., die wegen der Verbeſſerung ſchriftl. geſchieht. Mündl. Löſen von Bei⸗ ſpielen der vorhergeh. Stunde. 2. Erklärung neuer Aufg.; ſchriftl. Löſen je eines Beiſpiels, bei Zahlenbeiſp. mit Anwendung von Rechenvorteilen; Aufſuchen der ähn⸗ lichen Beiſp. im Bardey; mündl. Löſen einiger Beiſp. und Angabe der Löſung durch die Schüler bei den Beiſp. für Mittwoch. Diestag, 89: Stereometrie. Häusl. Aufg.: Wiederh. der in der vorhergehenden Stunde durchgenommenen Lehrſätze oder 12 beſprochene Aufg. ſchriftlich. Penſum: 1. Durchnahme der häusl. Aufg. Bei Lehrſätzen Beweis am Modell, Entwurf d. Modells auf d. Tafel und nochmaliger Bew. an d. Fig. Aufg. im Anſchluß an die Lehrſ., 2. Beweis eines neuen Lehrſ. entweder am Mod. od. gleich an der Fig., wenn der Lehrſ. aus einem planimetriſchen ab⸗ geleitet werden kann.(Bew. des plan. Satzes, Umformung der planim. Fig. in die ent⸗ ſprechende ſtereom., Bew. des ſtereom. Satzes.) 13 Lehrſ. Mittwoch, 9 10: wie Mon⸗ tag. Donnerstag, 34: Trigonometrie. Häusl. Arb.: 12 Aufg. ſchriftl. Penſum: 1. Durchnahme der häusl. Arb. und ev. Verbeſſerung der Klaſſenarbeit mit gründl. Be⸗ ſprechung der Fehler und Wiederh. der betr. Abſchnitte. 2. Löſen von neuen Aufgaben ent⸗ weder rein trigonometriſch, wobei die Entwickelung der anzuwendenden Formeln wiederholt wird, oder unter Zuziehung der geometr. Konſtr. Geeignete Aufgaben werden auch auf beide Arten durchgenommen und dabei auf das Uebereinſtimmende aufmerkſam gemacht. Freitag, 89: Stereometrie. Häusl. Arb.: wie für Diens⸗ tag. Penſum: Erſter Teil der Stunde wie am Dienstag, dann Klaſſenarb.(alle 14 Tage) in Trigonometrie od. Stereometrie. Samstag, 910: Algebra. Häusl. Arb.: wie für Mittwoch. Penſum: Erſter Teil der Stunde wie am Montag, dann Klaſſenarbeit. Goetz.

Chemie verbunden mit Mineralogie. Dienſtag, 23 Uhr. Mittwoch, 11 bis 12 Uhr. Freitag, 1112 Uhr. Ueberhören der Aufg.; ſodann Beſprechen des neuen Penſums. Hierbei wird von dem Verſuch ausgegangen, aus welchem die Schüler durch Beobachtung die Geſetze abzuleiten und in Sätze zu kleiden haben. Bei den Wiederholungen haben die Schüler die Verſuche im Zuſammenhang zu erzählen. Die Mineralogie wird an paſſender Stelle bei Betrachtung der Elemente und Ver⸗ bindungen durchgenommen. Die Aufgabe ergiebt ſich aus den Aufzeichnungen in dem Klaſſenbuch. Dr. Langsdorff.

Phyſik. Dienstag 23 Uhr. Freitag, 23 Uhr. Ueberhören der Aufgabe; ſodann Beſprechen des neuen Penſums. Hierbei ſteht der Verſuch ſtets in der Mitte. Aus dieſem wird durch den Schüler das Geſetz durch Beobachtung abgeleitet und in einen Satz gekleidet. Bei den Wiederholungen haben die Schüler die Verſuche im Zuſammenhang zu erzählen und die Geſetze anzuſchließen. Die Aufgabe ergiebt ſich aus dem Aufgabenbuch.. Dr. Langsdorff.

Latein. Kl. llIlI, komb. 1. Montag, 45: Lektüre von Ovids Metamor⸗ phoſen: Die Präparation wird in der Hauptſache von den Schülern unter Anleitung des Lehrers in der Stunde vorgenommen. Zuerſt möglichſt wörtliche, ſodann freiere Ueberſetzung mit Berückſichtigung der poetiſchen Eigentümlichkeiten und der Wort⸗ ſtellung. Am Schluſſe Muſterüberſetzung durch den Lehrer. Im Anf. jeder Stunde Wiederhol. Die häusl. Thätigkeit der Schüler erſtreckt ſich auf Wiederhol. des in

Arbeitszeit

40 Min.

40 Min.

40 Min. 40 Min.

40 Min. 40 Min.

je 20 Min.

je 20 Min.

30 Min.