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weint Odysseus. Od. 5, 151 f. Menelaos weint, als er von Proteus den Tod seines Bruders Agamemnon erfährt; weinend wälzt er sich am Gestade im Sande und wünscht sich den Tod. Od. 4, 541.
Hektor und Andromache lachen herzlich, als der kleine Astyanax vor dem Vater sich fürchtet und sich schreiend an die Amme schmiegt. II. VI 471. Hektor reicht das Kind der Andromache, die vor Freude und Wehmut unter Thränen lächelt. Il. VI 484. Vor Schaden- freude lacht Paris, als er den Tydiden aus dem Hinterhalte getroffen. II. XI 378 f. Höhnisch verzieht Here die Lippen zum Lächeln. Il. XV 102. Mit höhnischer Bitterkeit lächelt auch Odysseus, als Ktesippos den Kuhfuss nach ihm schleudert und ihn fehlt. Od. 20, 301. Ingrimmig lächelnd erhebt sich Ajas zum Zweikampf mit Hektor. Il. VII 212. UÜber den Kampf der beiden Bettler wollen die Freier sich fast tot lachen. Od. 18, 99 f. Den Theoklymenos, der ihnen den Tod weissagt, lachen sie aus. Od. 20, 358; vgl. 20, 374.
Als Diomedes dem fliehenden Dolon den Speer über die Schulter schleudert, dass er vor dem Fliehenden im Boden haftet, bleibt Dolon erschreckt stehen; es klappern ihm die Zähne; er ist blass vor Furcht. II. X 374 ff. Die Freier beissen sich vor Erstaunen, Verlegenheit und Arger auf die Lippen, als Telemach ihnen ihr Treiben verweist. Od. 1, 381; 18, 410; 20, 268.
Vor freudigem Schreck lässt Eumäos beim Anblick Telemachs die Gefässe fallen, die er in der Hand hält; er eilt ihm entgegen, küsst ihm Haupt, Augen und Hände und weint vor Freude. Od. 16, 12 ff. Die Mägde küssen dem heimkehrenden Telemach Schultern und Kopf, Penelope umarmt und küsst ihn unter Thränen auf Kopf und Augen. Od. 17, 35 ff; vgl. auch Od. 19, 417; 21, 224 f.; 22, 499 f. Dankbar und voll Freude küsst Odysseus, nachdem er die Küste des Phäakenlandes erreicht hat, die nahrungspendende Erde. Od. 5, 463; vgl. Od. 4, 522.
Als Priamos in der Nacht zum Zelte des Achilles fährt und Hermes sich ihm naht, sträuben sich ihm vor Furcht die Haare am ganzen Leibe. II. XXIV 358 ff. So oft Agamemnon in jener Nacht den Blick auf die Schiffe und das Volk der Achäer richtet, rauft er sich ver- zweiflungsvoll viele Haare samt der Wurzel aus. II. X 15; vgl. II. XXII 72. 406 f.; XXIV 711; Od. 10, 566. Scheren des Haupthaares und Weinen ist die letzte Ehre, die man den Toten er- weist. Od. 4, 197; vgl. II. XXIII 141. 46. 135; Od. 24, 46.
Traurig lässt das verwaiste Kind den Kopf hängen. II. XXII 491. Voll unwilliger Missbilligung schüttelt Poseidon das Haupt. Od. 5, 285. 376; ebenso Odysseus, indem er den lauten Ausdruck des Unwillens unterdrückt. Od. 20, 183 f.; vgl. O0d. 17, 465. 491. Voll Be- dauern bewegt Zeus den Kopf hin und her. Il. XVII 442. 200. Voll Trauer verhüllt sich Odysseus weinend das Haupt. Od. 8, 83 ff.; 92 ff.; vgl. Od. 10, 53. Telemach hält sich weinend den purpurnen Mantel vor die Augen. Od. 4, 115. Priamos hat in tiefer Trauer um Hektor sich ganz in seinen Mantel gehüllt. II. XXIV 163.
Häufig und schwer atmet der ermüdete Ajas. Der Schweiss bricht ihm aus allen Gliedern. Il. XVI 109. Mut schnauben die Achäer. II. III 8; XI 508; XXIV 364 u. ö.
Penelope erbebt und ist lange sprachlos vor Schrecken, als sie hört, dass Telemach nach Pylos und Lacedämon auf Kunde nach dem Vater gefahren sei. Od. 4, 704. Vor Uberraschung und Aufregung kann sie anfangs zu Odysseus kein Wort reden noch ihm grade ins Gesicht sehen. Od. 23, 105 ff. Eurylochos, der allein vom Palaste der Circe zurückkehrt, bringt vor Schrecken kein Wort hervor. Od. 10, 246 ff. Dem Antilochos raubt die Nachricht vom Tode des Patroklos lange die Sprache. II. XVII 695 f.
Den im Wettrennen nach Sieg strebenden Wagenlenkern schlägt vor Aufregung das Herz. II. XXIII 370 f. Beim Anblick des Ajas klopft selbst dem Hektor das Herz. II. VII 216. Der


