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II 1 und 4, III 1 und 3, IV 1, VII 2, VIII 7; Hom. Odyss. IX— XIV incl. und XXII; geeigne te Stellen memoriert. 7 St. Lückenbach.
5. Franzöſiſch. Repetition der Inverſion; Gebrauch der Tempora; die Regeln vom Kon⸗ junktiv und dem Partizipium; die Lehre vom Artikel; das Adjektivum; Zuſätze über die Adverbien; die Komparation und die Pronomina; Vokabellernen; Ploetz Schulgr. L. 46—70. Alle 14 Tage ein Penſum reſp. ein Extemporale. Lekt. im Sommer: Molière: l'Avare; im Winter: Scribe et Delavigne: Le Diplomate. 2 St. Bloemer.
1 6. Hebräiſch. Die Formenlehre, namentlich die Verballehre nach Seffer’'s Grammatik. 2 St. Eyſert. 7. Geſchichte und Geographie. Geſchichte der Römer nach Pütz. Geographie der außereuropäiſchen Erdteile nach Daniels Leitfaden. 3 St. Schmitz.
8. Mathematik. Planimetrie: Proportionalität der Linien und Figuren bis zur Berechnung des Kreiſes incl. Aufgaben 355— 391 nach Focke und Kraß. Trigonometrie: Goniometrie ganz und Be⸗ rechnung des rechtw. Dreiecks nach Focke und Kraß. Algebra: Proportionen, Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Gleichungen II. Grades mit einer und mehreren Unbekannten angeſetzt und unan⸗ geſetzt. Arithmetiſche und geometriſche Progreſſionen nebſt allen zugehörigen Aufgaben nach Heis. Zinſeszinsrechnung nebſt allen Aufgaben. Alle drei Wochen eine ſchriftliche Arbeit. 4 St. Prof. H. Breuer.
9. Phyſik. Die Lehre vom Magnetismus und der Elektrizität; Lehre von der Wärme bis zur Dampfmaſchine incl. nach Koppe. 2 St. Prof. H. Breuer.
Unterſekunda. (Ordinarius: Gymnaſiallehrer Dr. Marx.)
1. Religionslehre. a) Katholiſche: Von der Offenbarung überhaupt und die Geſchichte derſelben. Die Lehre von der Kirche nach Dreher's Lehrbuch. 2 St. Eyſert. b) Cvangeliſche: Komb. mit Prima.—
2. Deutſch. Das Wichtigſte aus der Poetik und Stiliſtik nach Buſchmanns Anleitung. Schillers Balladen. Uhlands Ernſt, Herzog von Schwaben, Göͤthes Hermann und Dorothea. Dis⸗ vonieren und Vorbeſprechen der monatlichen Aufſätze. Aufſatzthemata: 1¹) Der Frühling. 2) Der Kampf mit dem Drachen.(Nach Schiller). 3) Die Götterverſammlung im erſten Buche der Odyſſee. 4) Herzog Ernſt vor der Reichsverſammlung.(Nach Uhlands Ernſt, Herzog von Schwaben.)(Klaſſenarbeit.) 5. Welche Eigenſchaften lernen wir in Schillers Gedicht an dem Grafen von Habsburg kennen? 6) Mangold von Veringen und Werner von Kiburg.(Nach Uhlands Ernſt, Herzog von Schwaben. 7) Ciceros vierte Catilinariſche Rede. 8) Der erſte Geſang von Göthes Hermann und Dorothea. 9) Wer nicht vorwärts geht, der kommt zurück.(Chrie.) 10) Das Beſitztum des Wirtes zum goldenen Löwen.(Klaſſenarbeit.) 2 St. Stemmler.
3. Latein. Repetition der wichtigern Abſchnitte aus der Syntax des Nomens und Verbums nach Seyfferts Grammatik. Einübung einer größeren Anzahl Ausdrücke aus Cäſar und Cicero. Einzelnes aus der Stiliſtik. Ueberſetzen aus Oſtermanns Uebungsbuch für Tertia; wöchentlich ab⸗ wechſelnd eine häusliche oder Klaſſenarbeit. 3 St. Geleſen wurden Ciceros Katilinariſche Reden I,
III, IV. Livius XXI 1—25. 3 St. Vergil. Aen. I und II; etwa 120 Verſe memoriert. 2 St. Dr. Marx.


