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Stellung zu befestigen gesucht ²⁴¹)y. Das unaufhaltsame Vordringen der Perser jedoch, die nach dem Falle von Babylon die phönicischen Städte gewonnen hatten und nun im Stande waren, mit den Schiffen der Phönicier und denen der jonischen und äolischen Griechen auch auf dem Meere ihr Uebergewicht geltend zu machen, bewog ihn zuletzt das Bündniss mit Aegypten aufzugeben und mit der gefahrdrohenden Macht des Ostens bei Zeiten sich abzufinden. Dies Letztere erreichte er dadurch, dass er dem Kambyses aus freien Stücken seine Unterstützung im ägyptischen Kriege anbot, womit er zugleich den Nebenzweck verband, die mit seiner Herrschaft Unzufrie- denen, deren es auf Samos nicht wenige gab, aus seiner Nähe zu entfernen ²42). Dass von diesem Zeitpunkt an das Bündniss mit Aegypten als gelöst zu betrachten ist, dass man nach an- deren Gründen, die die Lösung desselben etwa herbeiführen konnten, nicht zu suchen braucht, ist selbstverständlich ²⁴³).
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8. Der Kriegszug der Spartaner gegen Polykrates.
Als Polykrates dem Perserkönig seine Hülfe im Kriege gegen Aegypten anbot, hatte er dabei ein doppeltes Ziel im Auge: einmal hoffte er auf diese Weise statt der ägyptischen Bundesgenossen- schaft, die für die kommenden Ereignisse keine genügende Sicherheit zu bieten schien, die Freundschaft des mächtigsten Herrschers des Orients zu gewinnen; dann aber bot sich ihm hier eine erwünschte Gelegenheit, seine Herrschaft auch nach innen hin durch die Entfernung ge-
II3, p. 779 sq. Grote(M.), a. a. O. II, p. 512. ²⁴¹) S. oben, Cap. 3. ²4⁴²) Herod. III, 44. Vgl. E. Curtius, Gr. Gesch. I6, p. 555. ²⁴³) Vgl. Veegens, de P. p. 60 sq. Panofka(r. S. p. 34) u. Plass (Tyr. I, p. 240) bleiben bei der Angabe Diodor's stehen. Ebenso Baehr u. Stein zu Herod. III, 43. Duncker(Gesch. d. A. IV, p. 513— 515; II, p. 779 sq.) scheint zuerst die Ansicht ausgesprochen zu haben, dass der Bruch zwischen Samos und Aegypten erst nach dem Tode des Königs Amasis eingetreten und theilweise durch denselben selbst herbeigeführt worden sei. Wie sich diese Ansicht mit den geschichtlichen Zeugnissen verträgt, ist nicht einzusehen; unbegreiflich, wie Bause(de P. p. 17 sq.) und Deussen(de P. p. 40 sqq.) dieselbe ohne jeden Vorbehalt annehmen konnten. Amasis starb 6 Mon. vor der Einnahme von Memphis(Herod. III, 10. 14), im 3. Jahr der 63. Ol.= 52 ⁄ v. Chr.(Diodor. I, 68, 6 Dind. In den Monatsberichten der Berl. Acad. 1854 setzt Lepsius den Tod des A. Jan. 525, wonach also die Einnahme von Memphis in den Juli desselben Jahres fallen würde. Vgl. Duncker, G. d. A. II3, p. 780 A. 1 u. dagegen Baehr zu Herod. II, 1). Der Hülfszug der Samier gegen Aegypten fällt ins Frühjahr 525; die Hülfe aber wurde dem Kambyses angeboten σαα◻̈◻ νι στισ έν (Herod. III, 44), also spätestens 526. Da Amasis Ende dieses o. ganz zu Anfang des nächsten Jahres starb, so löste sich das samisch-àgyptische Bündniss factisch noch zu seinen Lebzeiten auf. Das Eine höchstens könnte zugegeben werden, dass Amasis selbst möglicherweise bis zu seinem Tode über die Absichten seines Bundesgenossen im Unklaren blieb; keineswegs aber hat erst der Tod des A. dem Pol. Anlass zum Bruche gegeben.(Vgl. das folg. Cap. u. oben Cap. 2, A. 79— 82). Grote, a. a. O. II, p. 512 sagt, P. habe dem A.„mit charakteristischer Treulosigkeit“ die Freundschaft gebrochen. Man könnte dabei an das denken, was Plutarch(Lysand. 8) in Bezug auf den bekannten
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