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Mit hinreichender Sicherheit können wir den Hülfszug der Samier gegen Aegypten und im Zusammenhang damit die Expedition der Lacedämonier gegen Polykrates, sowie den Tod des Tyrannen der Zeit nach bestimmen. Polykrates bot dem Kambyses seine Hülfe an, als dieser zum Kriege gegen Aegypten rüstete), und der Zug der Spartaner gegen Samos fand statt während des Feldzugs des Perserkönigsso), d. h. im Jahre 525 v. Chr. 5¹). In den Anfang desselben Jahres ist der Hülfszug der Samier gegen Aegypten zu verlegens²). Der schreckliche Tod des Polykrates fällt in die Zeit kurz vor dem Tode des Kambysesss); man
Annahme, dass der Anfang der Tyrannis in die erste Zeit(Ende Jan. o. Anf. Febr.) unseres Jahres gefallen sein müsse, weil das Herafest, an welchem Polykrates die Herrschaft an sich riss, zu Athen im Monat Gamelion gefeiert worden sei, und stammverwandte Völker die Feste derselben Gottheiten zu gleichen Zeiten begangen hätten, ist unhaltbar. S. Schömann, Gr. Alterth. II2, p. 490 sq. 493 sq. K. Fr. Hermann, Gottesd. A., 2. Aufl. p. 298. Preller, Gr. Mythol., Is, p. 130. 132. 137 n. 2. Auch scheint bei Polyaen. strateg. I. 23, 2 gar nicht von einer regelmässigen, sondern von einer ausser- ordentlichen Herafeier die Rede zu sein. ⁷⁴) Herod. III, 44:„αᷣαιυαμς εᷣmπυυισηα τς¶ Kaαμναe συ³αεένοννα Grοαον ε diumron. 80) Herod. III, 39:„Kauιοσει εν ⁴=νυιτοννστοασαενοανέεμνονα 8¹) Diodor. I, 68, 6 Dind.: Ol. LXIII, 3= 52 ⁄. Ebenso Euseb. chron. Ol. LXIII, 3:„Cambyses obtinuit Aegyptum anno quinto regni sui“. Vgl. Herod. III, 14(Die Einnahme von Memphis fand statt 6 Monate nach dem Tode des Amasis, welcher nach Diodor. 1. 1. gleichfalls in Ol. LXIII, 3 fällt). Clinton, f. h. ad a. 525. Duncker(Gesch. d. A. IV, p. 515— 517; vgl. p. 435 n. 2) verlegt den Hülfszug gegen Aegypten in's Jahr 525, den Zug der Spartaner gegen Polykrates im Widerspruch mit Herodot ins Jahr 524; E. Curtius, der für den Hülfszug 525 angibt(Gr. Gesch. Is, p. 637 A. 178) scheint den Zug der Spartaner in dasselbe Jahr fallen zu lassen(p. 564). Baehr(zu Herod. II, 1 u. III, 1) setzt den Zug des Kamb. schon ins Jahr 527, was sich mit Herod. III, 10. 14 u. Diodor. I, 68, 6 nicht verträgt. Auffallenderweise verlegt er dagegen den Zug der Spartaner richtig ins J. 525(zu Herod. III, 44). Ueber die chronologischen Schwierigkeiten hinsichtlich der Regierungszeit des Kambyses vgl. Duncker, G. d. A. II, p. 792 A. 2. ³²) Das Nähere darüber s. u. Cap. 7 u. 8. ⁸³) Herod. III, 120:„œi νν u⁴μςιεια m Kan‿eeν νουνοονο. Herodot folgt bei der Erzählung des Todes des Kambyses der ägyptischen Tradition, wonach der König zur Strafe für die Tödtung des Apis an derselben Stelle des Körpers, wo er den Apis getroffen, sich unfreiwillig selbst verwundet haben und an den Folgen dieser Verwundung nach etwas mehr als 20 Tagen gestorben sein sollte.(Herod. III, 64— 66.) In seinem Sinne kann die„oνσοο des K. nur von dem durch die Selbstverwundung herbeigeführten Krank- heitszustande zu verstehen sein, welcher, wie gesagt, kaum einen Monat dauerte. Wollte man an die als⁴ denken, die nach dem Glauben der Aegypter den K. als unmittelbare Strafe für seinen Frevel traf(Herod. III, 30), so steht dem entgegen, was Herodot selbst bemerkt, dass diese uvla nicht so plötzlich zum Ausbruch kam, dass vielmehr K. von Geburt an mit der ioπσ„ονσοσοσ(Epilepsie) behaftet war, was auch auf seinen Seelenzustand einwirkte.(Herod. III, 30:„E0 05,0⁸ε 061890 qoevioνεει, III, 33:„zar„d α εέάει νↄεέsενσ vονσον αμεἀνQ εέ̈ꝓsέᷣα⸗ Nενννο K., 1ν εοdνννο,Go ot 1νεꝓο. O" v 10 ¼0 delνις ν⁴εν νσνπ τον συιισοο νοωνοσοσοσποπ ⁴αμενναέιν νοσσοννιοο μάeπ⁹σ σ ¶φσοεέQνναέ‿ Li*ννανέμνέν Nach seiner Verwundung kommt er wieder zu Vernunft(Herod. III, 64):„dmπ zi 16 σαυνμιαρνοοσ εn⁷ x roν μἀανον εέένεκ ννννυευνο αα ⸗öoν τ⁹υιαισοο σορρννασεννεε. Hier, wo die aαiõæ endigt, beginnt erst die"oονσοσς). Nur wenn man sie in der oben angegebenen Weise auffasst, geben die Worte Herodots: „v τνν ³⁴μαεμστα τπme Kεμ⁵νννσι*νοσοννε einen vernünftigen Sinn, während anderenfalls ein unbe- stimmter und jedenfalls viel zu langer Zeitraum als Zeit punkt gesetzt wäre. Deussen(de Polycrate p. 64) scheint derselben Ansicht zu sein. Baehr dagegen setzt(zu Herod. III, 66) den Tod des Kam- byses 521 0O. 522; den des Polykrates(zu Herod. III, 121) schon 523. Nach Clinton, f. h. p. 14, fällt zwischen beide Ereignisse ein ganzes Jahr. Ebenso bei Veegens(de Pol. p. 4) und Bause(de Pol.


